Welche Symptome verursacht ein WPW-Syndrom?

Das Wolff-Parkinson-White-Syndrom, kurz WPW-Syndrom genannt, verursacht längst nicht immer Beschwerden. Nicht selten wird es zufällig anlässlich einer Routine-Untersuchung des Herzens entdeckt, wenn ein EKG (Elektrokardiogramm) aufgenommen wird.

Wenn Symptome, dann meist Herzrasen oder Schwindel

Mögliche Beschwerden des WPW-Syndroms sind anfallsartig auftretendes Herzrasen (Tachykardie), das als unangenehm empfunden werden kann. Ist der Herzschlag zu schnell, bleibt eine ausreichende Füllung der Herzkammern möglicherweise aus, so dass es zu kurzzeitigen Durchblutungsstörungen des Gehirns kommt. Diese können sich in Schwindel und seltener auch in kurzzeitigem Bewusstseinsverlust äußern.

Das WPW-Syndrom kann aber in seltenen Fällen auch so aus dem Ruder laufen, dass es zu lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen kommt. Am bedrohlichsten ist hier das Kammerflimmern, bei dem durch viele unkoordinierte Kontraktionen der Herzkammermuskulatur kein Blut mehr gefördert werden kann. Kammerflimmern führt ohne sofortige Behebung (Herzmassage, Defibrillation) zum Tod.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

Alle Fragen und Antworten zum WPW-Syndrom finden Sie hier:
WPW-Syndrom: Beschwerden und Behandlung

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