Wie funktioniert die elektrische Kardioversion?

Vor der elektrischen Kardioversion ist eine mehrwöchige Blutverdünnung (Antikoagulation) notwendig. In einigen Fällen wird vor der Kardioversion außerdem eine Ultraschalluntersuchung des Herzens durch die Speiseröhre vorgenommen, um eine Bildung von Blutgerinnseln in den Herzvorhöfen sicher auszuschließen.

Am Tag der Untersuchung wird zunächst ein EKG (Elektrokardiogramm) geschrieben, um festzustellen, ob das Vorhofflimmern noch vorliegt. Nach der Punktion einer Armvene erhalten die Betroffenen eine Kurznarkose. Über Elektroden, die im Bereich des Brustkorbs befestigt werden, wird dann ein kurzer Stromstoß abgegeben, der den Herzrhythmus normalisiert. Das schafft er, indem das Muster der abnormen elektrischen Signale unterbrochen und synchronisiert wird.

Danach muss man dann noch etwas Geduld aufbringen. Bevor man nach Hause entlassen wird, ist eine mehrstündige Überwachung des Herzschlags am Monitor notwendig.

Anzeigen