Vorhofflimmern: Behandlung

Wie wird Vorhofflimmern behandelt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Behandlung von Vorhofflimmern. Primäres Ziel ist es, den normalen Herzrhythmus, den Sinusrhythmus, wiederherzustellen. Dieser Vorgang wird als Kardioversion bezeichnet.

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Kann man Vorhofflimmern mit Medikamenten dauerhaft beseitigen?

Meist lässt sich Vorhofflimmern auch mit der Einnahme von Medikamenten nicht dauerhaft unterdrücken. Allerdings genügt es manchmal auch, nur die Herzfrequenz zu senken ohne das Vorhofflimmern zu beseitigen (Frequenzkontrolle).

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Was ist eine Kardioversion?

Kardioversion bezeichnet den Vorgang der Rückführung des Vorhofflimmerns in den normalen Herzrhythmus (Sinusrhythmus).

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Vorhofflimmern: Was ist effektiver – eine medikamentöse oder elektrische Kardioversion?

Die elektrische Kardioversion wird von vielen Experten als effektivste Möglichkeit angesehen, bei Vorhofflimmern wieder einen normalen Herzrhythmus herzustellen. Allerdings gibt es dafür keine Allgemeingültigkeit, es gibt also auch Fälle, in denen die Kardioversion nicht so gut geeignet ist. So muss immer individuell entschieden werden, welche Methode den größten Erfolg verspricht.

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Wie funktioniert die elektrische Kardioversion?

Vor der elektrischen Kardioversion ist eine mehrwöchige Blutverdünnung (Antikoagulation) notwendig. In einigen Fällen wird vor der Kardioversion außerdem eine Ultraschalluntersuchung des Herzens durch die Speiseröhre vorgenommen, um eine Bildung von Blutgerinnseln in den Herzvorhöfen sicher auszuschließen.

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Wie hoch sind die Erfolgsaussichten einer elektrischen Kardioversion?

Unmittelbar nach der elektrischen Kardioversion beträgt die Erfolgsrate etwa 90%, d.h. ein Großteil der Behandelten lässt sich in den normalen Sinusrhythmus überführen.

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Welche Gefahren bestehen bei einer elektrischen Kardioversion?

Die elektrische Kardioversion ist zum Glück selten mit Nebenwirkungen oder Komplikationen behaftet, und wenn, dann eher aufgrund der Narkose.

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Kann eine elektrische Kardioversion auch ambulant durchgeführt werden?

Grundsätzlich ja - meist besteht die Möglichkeit, für eine elektrische Kardioversion nur einen Tag lang im Krankenhaus aufgenommen zu werden oder diese ambulant durchführen zu lassen.

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Kann man eine elektrische Kardioversion auch mehrmals durchführen?

Ja, die elektrische Kardioversion kann, wenn sie nicht erfolgreich war, mehrmals durchgeführt werden. Aber wie oft geht das, fragen sich viele Patienten. Es gibt keine feste Obergrenze, was die Häufigkeit der Wiederholungen angeht, allerdings geht jede Kardioversion auch mit Risiken einher, was die Möglichkeit der ständigen Wiederholungen etwas einschränkt.

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Lässt sich Vorhofflimmern mit der Katheterablation behandeln?

Ja, häufig lässt sich Vorhofflimmern mit dem chirurgischen Verfahren der Katheterablation behandeln. Diese Alternative kommt insbesondere dann in Betracht, wenn die medikamentöse Behandlung nicht zu einer befriedigenden Eindämmung der Beschwerden führt.

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Wie läuft die Katheterablation bei Vorhofflimmern ab?

In der Regel wird man vor der Behandlung medikamentös über einen Zugang zur Armvene (Braunüle) in Schlaf versetzt. Über eine größere Vene oder Arterie am Arm,  an der Leiste oder im Bereich des Schlüsselbeins wird dann ein steuerbarer Katheter eingeführt und unter Röntgenkontrolle zum rechten Herzvorhof vorgeschoben.

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Wann lässt sich der Erfolg der Katheterablation bei Vorhofflimmern beurteilen?

Der Erfolg der Katheterablation bei Vorhofflimmern stellt sich nicht immer sofort ein und lässt sich häufig erst Monate nach dem Eingriff beurteilen. Es kann also in den ersten Wochen durchaus noch zu Episoden des Vorhofflimmerns kommen, ohne dass eine sichere Aussage über den Erfolg der Behandlung gemacht werden kann.

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Was hilft bei Vorhofflimmern gegen die Bildung von Blutgerinnseln?

Damit sich im Rahmen des Vorhofflimmerns keine Blutgerinnsel bilden bzw. das Blut nicht verklumpt, erhalten Betroffene Blutverdünnungsmedikamente, auch Gerinnungshemmer genannt.

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Droht eine Embolie? Wann muss man Gerinnungshemmer einnehmen?

Wissenschaftliche Analysen der Risikofaktoren für eine Embolie bei Menschen mit Vorhofflimmern ergaben, dass fünf Faktoren bedeutsam sind.

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Schlaganfall-Vorbeugung bei Vorhofflimmern: Clopidogrel + ASS oder Warfarin?

Wenn es darum geht, bei bestehendem Vorhofflimmern einen Schlaganfall zu verhüten, scheint der relativ "alte" Gerinnungshemmer Warfarin besser zu wirken als eine Kombination von Acetylsalicylsäure (ASS) und Clopidogrel.

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Vorhofflimmern und hohes Schlaganfallrisiko: Wie hoch soll der INR-Wert sein?

Die Gefahr eines Schlaganfalls ist bei Vorhofflimmern vor allem dann deutlich erhöht, wenn die Rhythmusstörung konstant besteht (persistierendes Vorhofflimmern, im Gegensatz zum paroxysmalen Vorhofflimmern, dass von allein auch immer wieder verschwindet) und weitere Risikofaktoren vorliegen. Also zum Beispiel Bluthochdruck oder ein Herzleiden. Auch ein Alter über 75 Jahre gilt als Risikofaktor.

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