Was ist eine Sinustachykardie?

Eine Sinustachykardie ist ein zu schneller Herzschlag (Tachykardie), der vom primären Erregungszentrum, dem Sinusknoten, ausgeht. Normal (physiologisch) ist solch ein schneller Herzschlag bei körperlicher und emotionaler Belastung. Dann schlägt das Herz schneller, um die Organe mit ausreichenden Mengen an Blut zu versorgen.

Darüber hinaus können Herzerkrankungen wie koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Drogen, Medikamente, Flüssigkeitsmangel u.a. zu einer Sinustachykardie führen.

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Tachykardie. Nicht immer ist eine Senkung der Herzfrequenz nötig. Ist die Ursache eine Überstimulation der Erregungsleitung zum Herzen, können Betablocker helfen, die Herzfrequenz zu senken.

Autorin: Dr. Julia Hofmann

Herz - Errungsbildungssystem - Sinusknoten Tabelle: WHO-Klassifikation der arteriellen Hypertonie (Bluthocchdruck)

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