Was passiert bei der Katheterablation?

Die einfache Antwort: Ein Katheter wird durch die Blutgefäße zum Herz geschoben, spürt dort die Regionen auf, von denen die Herzrhythmusstörungen ausgehen, und zerstört sie.

Und nun etwas detaillierter: Im Rahmen einer sogenannten elektrophysiologischen Untersuchung des Herzens (EPU) lassen sich mit einem speziellen Katheter gezielt diejenigen Orte an der Innenseite des Herzens aufspüren, in denen die elektrischen Impulse entstehen, die also die Herzrhythmusstörung auslösen. Sind die Übeltäter entdeckt, kommt der Strom ins Spiel. Die nur wenige Millimeter dicke Metallspitze des Katheters lässt sich mit hochfrequentem Strom erhitzen. Damit werden dann punktförmig gesetzte Verödungen im identifizierten Bereich vorgenommen, die das Ausbreiten der elektrischen Erregung verhindern sollen.

Durch dieses Verfahren lässt sich das Gebiet, in dem die Rhythmusstörung entsteht, quais stilllegen.

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Katheterablation & Elektrophysiologische Untersuchung

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