Darf man mit einer künstlichen Herzklappe eine Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspin) durchführen?

Ja. Zwar ist das Magnetfeld bei der Magnetresonanztomographie (MRT) stark und es kann Metallteile im oder am Körper anziehen und ihre Lage verändern.

Bei einer künstlichen Herzklappe aus metallhaltigem Kunststoff jedoch sind weder Schäden durch Erwärmung noch durch eine Lageveränderung zu befürchten. Abklären sollte man die MRT-Fähigkeit der Klappe lediglich, wenn diese vor 1969 implantiert wurde.

Wichtig ist allerdings, vor der MRT-Untersuchung zu checken, ob die Klappe dicht und funktionstüchtig ist sowie fest sitzt. Dies kann mit einer Ultraschalluntersuchung des Herzens festgestellt werden.

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