Warum erhalten jüngere Patienten mit Herzklappenfehlern meist eine künstliche Herzklappe?

Künstliche Herzklappen haben gegenüber Herzklappen aus biologischem Material den Vorteil der längeren Haltbarkeit. Die Haltbarkeit biologischer Herzklappen beläuft sich durchschnittlich auf 8 bis 15 Jahre, so dass anschließend eine erneute Operation nötig ist.

Gerade bei jüngeren Menschen versucht man, das Risiko einer erneuten Operation zu reduzieren, und implantiert deshalb meist lieber eine künstliche Herzklappe. Eine biologische Klappe kommt also eher bei älteren Menschen zum Einsatz und bei Menschen, die keine Gerinnungshemmer erhalten dürfen.

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