Endokarditis

Was für eine Erkrankung ist die Endokarditis? Wie gefährlich ist sie und wie wird sie behandelt? Um solche Fragen geht es in diesem Kapitel.

Was ist eine Endokarditis?

Eine Endokarditis ist eine Entzündung der Innenwand des Herzens. Die nennt man nämlich Endokard. Das Endokard kleidet das Herz von innen wie eine Tapete aus. Auch die Herzklappen, die zum Beispiel zwischen Vorhof und Herzkammer einen Rückfluss verhindern, bestehen vor allem aus Endokard. Und genau diese Herzklappen sind auch am ehesten gefährdet von einer Endokarditis – allerdings nur, wenn sie defekt sind.

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Wann muss eine Endokarditis operiert werden?

Heilt eine Endokarditis auch unter dem richtigen, getesteten Antibiotikum nicht ab, zerstört die Endokarditis über kurz oder lang die Klappe. Damit keine anderen Herzklappen in die Entzündungen einbezogen werden oder im Falle von wiederholten Embolien, also z.B. Schlaganfällen oder Sehstörungen durch abgeschwemmte Gerinnsel, dann muss die Herzklappe operiert werden.

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Wie wird eine Endokarditis behandelt?

Eine Endokarditis ist eine Entzündung der Herzinnenhaut, also des Endokards. Besonders anfällig sind Herzklappen. Die Behandlung einer Endokarditis richtet sich also danach, ob die betroffene Herzklappe von der Entzündung zerstört wurde und daher nicht mehr schließt und ob die Bakterien, die die Entzündung verursachen, in einer Blutuntersuchung angezüchtet werden können: nur dann lässt sich sicher klären, welches Antibiotikum bei der Entzündung wirklich wirksam ist.

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