Losartan

Auf welche Weise senkt Losartan den Blutdruck? Wirkt das Sartan auch gegen Herzschwäche? Mehr zu diesem Medikament in diesem Kapitel.

Losartan (Lorzaar): Wirkungen, Nebenwirkungen und weitere Informationen

Losartan (Handelsname Lorzaar) gehört zur Medikamentenklasse der Sartane. Sie wirken, ähnlich wie ACE-Hemmer, blutdrucksenkend, sind aber oft besser verträglich.

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Wie wirkt Losartan?

Der Wirkstoff Losartan ist vor allem ein Blutdruckmittel und als sogenannter AT1-Anatagonist der erste seiner Art. Er kam erstmals 1995 in den USA auf den Markt. Außer zur Behandlung von zu hohem Blutdruck und zur Minderung des Schlaganfall-Risikos wird Losartan auch bei Nierenerkrankungen im Rahmen der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und bei dauerhafter Herzleistungsschwäche (chronische Herzinsuffizienz) verschrieben. Letzteres in erster Linie dann, wenn ACE-Hemmer nicht eingesetzt werden dürfen oder nicht vertragen werden.

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Welche Nebenwirkungen können unter Losartan auftreten?

Wie alle Sartane gilt Losartan im Vergleich mit anderen Blutdrucksenkern als gut verträglich und nebenwirkungsarm. Gegenüber den ACE-Hemmern hat Losartan den Vorteil, nicht in den Stoffwechsel bestimmter körpereigener Substanzen (v.a. Bradykinin und Substanz P) einzugreifen, die als Regulatoren im Entzündungsgeschehen mitmischen. Eine positive Folge davon ist, dass der typische ACE-Hemmer-Reizhusten fast nie auftritt.

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Wann darf Losartan nicht eingenommen werden?

Der Blutdrucksenker Losartan gilt als gut verträglich und nebenwirkungsarm. Auch die Liste der Situationen, in denen dieses Medikament nicht eingenommen werden darf, ist kürzer als bei anderen Arzneimitteln.

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Warum ist Losartan teurer geworden?

Bei vielen rezeptpflichtigen Medikamenten beträgt der Zuzahlungsbetrag für gesetzlich Krankenversicherte nur zwischen 5 und 10 Euro. So war es bis Juli 2014 auch bei Losartan-Präparaten. Seitdem hat sich der Eigenanteil für die Patienten allerdings deutlich erhöht, da neue Verträge zwischen den Krankenkassen und den Pharmaunternehmen gelten. Die Krankenversicherer haben nämlich ihren Festbetrag zur Erstattung der AT1-Blocker, zu denen Losartan zählt, stark reduziert.

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