Diuretika: Bei welchen anderen Medikamenten muss man dann aufpassen?

Durch die gleichzeitige Einnahme von Diuretika und bestimmten Medikamenten kann es zu unerwünschten Effekten kommen. Deshalb sollte man über diese Wechselwirkungen Bescheid wissen, zumal einige dieser "gefährlichen" Parallel-Medikamente mitunter von ganz anderen Ärzten verordnet werden.

Wechselwirkungen von Diuretika mit häufig verschriebenen anderen Medikamenten sind (nur die wichtigsten):

  • Sogenannte NSAR, die bei Rheuma und Schmerzen verabreicht werden (zum Beispiel Ibuprofen, Diclofenac oder auch Acetylsalicylsäure), können die Wirkung der Diuretika beeinträchtigen.

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  • Kortison-Präparate können bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika den Kalium-Spiegel im Blut zu stark sinken lassen

  • Blutzuckersenkende Präparate bei Diabetes. Der Blutzucker muss öfter kontrolliert werden und die Medikamente müssen oft anders dosiert werden. Denn Diuretika können den Blutzucker ansteigen lassen.

  • Lithium gegen Depressionen: Diuretika erhöhen die Gefahr einer Überdosierung, weil sie die Lithium-Ausscheidung behindern können.

  • Digitalis bei Herzschwäche. Diuretika erhöhen die Wirkung von Digitalis.

  • Auch bei einigen Antibiotika ist Vorsicht geboten. Bitte studieren Sie dafür im Fall des Falles den Beipackzettel des Antibiotikums.

Autor: Fedor Singer

Alle Fragen und Antworten dazu finden Sie hier:
Diuretika: Wirkung und Nebenwirkungen

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