Leben und Alltag mit Gerinnungshemmern

Kann ich meine Gerinnungswerte (INR-Wert) auch selbst messen?

Ja, und das ist sogar ausgesprochen zu empfehlen. Es ist heute durchaus möglich, die eigenen Gerinnungswerte selbst zu überwachen und auch die Medikamentendosis gegebenenfalls selbst anzupassen. Dies erfordert natürlich viel Zuverlässigkeit und Selbstdisziplin.

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Was ist zu tun, wenn der INR-Wert zu hoch ist?

Zu Beginn einer Behandlung mit Gerinnungshemmern wird in der Regel genau festgelegt, wie stark die Gerinnung durch die Blutverdünner eingeschränkt werden soll. Wie hoch also der INR-Wert werden darf. Um so höher dieser Wert liegt, um so geringer die Gerinnungsfähigkeit des Blutes und um so höher die Blutungsneigung. Einfacher ausgedrückt: Hoher INR = dünnes Blut.

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Kann meine Ernährung Einfluss auf den INR-Wert haben?

Ja, die Ernährung kann durchaus Einfluss auf Ihren INR-Wert nehmen. Denn Vitamin K spielt bei der Blutgerinnung als Aktivator verschiedener Gerinnungsfaktoren eine Rolle. Und da Vitamin K in Nahrungsmitteln enthalten sein kann, sind Einflüsse auf den INR-Wert theoretisch möglich.

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Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Gerinnungsmonitore zur Selbstmessung der Blutgerinnungswerte?

Ja, in einigen Fällen trägt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Anschaffung eines Gerätes zur Testung der Blutgerinnung und zur Selbstkontrolle einer gerinnungshemmenden Behandlung.

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Selbstmessung der Blutgerinnungswerte: Muss ich trotzdem noch zum Arzt?

Ja, Ihr behandelnder Arzt bleibt selbstverständlich der Ansprechpartner in Sachen Blutgerinnung. In regelmäßigen Abständen ist trotz der Selbstmessung ein Arztbesuch notwendig, um die gemessenen Gerinnungswerte und die Behandlung zu überprüfen und zu besprechen.

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Wie häufig muss man seinen Gerinnungswert selbst kontrollieren?

In der Regel ist die einmal wöchentliche Kontrolle der Gerinnungswerte ausreichend, wenn man die Werte selbst mit einem Gerinnungsmonitor überprüft. Voraussetzung ist eine stabile gerinnungshemmende Behandlung ohne Komplikationen.

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Was ist bei Reisen zu beachten, wenn man Blutverdünner wie Marcumar@ einnimmt?

Die veränderten Lebensumstände auf Reisen (durch Aufregung, andere Ernährung, ungewohnte Aktivitäten) können die Blutgerinnung verändern. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Gerinnungswerte und gegebenenfalls eine Dosisanpassung wichtig.

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Ist eine Schulung Voraussetzung für die Selbstmessung der Gerinnungswerte?

Ja, wer seine Gerinnungswerte bei einer Behandlung mit Blutverdünnern zuhause selbst überprüfen möchte, muss sich vorher schulen lassen. Solche Schulungen werden von Praxen und Herstellerfirmen angeboten.

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Verstärkte Monatsblutung durch den Blutverdünner: Was tun?

Es kann vorkommen, dass eine gerinnungshemmende Behandlung mit Cumarinen zu einer verstärkten Monatsblutung führt. Wird die starke Blutung als belastend empfunden, ist ein mögliches Gegenmittel die Einnahme der Anti-Baby-Pille.

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Verstärkte Monatsblutung durch Marcumar® oder ähnliche Blutverdünner: Wie erkenne ich einen Eisenmangel?

Ein Eisenmangel kann sich durch Symptome wie Müdigkeit, herabgesetzte Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Blässe, eingerissene Mundwinkel (Rhagaden), Anfälligkeit für Infektionen, Haarausfall und brüchige Nägel bemerkbar machen.

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Plötzlich verstärkte Monatsblutung: Liegt's am Marcumar® oder am Beginn der Wechseljahre?

Für Frauen, die Marcumar® oder andere Cumarine zur Gerinnungshemmung einnehmen und zudem im Alter für die Wechseljahre sind, stellt sich diese Frage recht häufig. Denn in den Wechseljahren kommt es häufiger zu verstärkten Monatsblutungen, doch auch unter einer Behandlung mit Cumarinen, so dass die Ursache nicht so einfach auseinanderzuhalten ist.

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