Heparin

Wie wirkt Heparin?

Heparin ist ein Blutverdünner, in dem es einen Gegenspieler der Blutgerinnung (Antithrombin III) aktiviert. Heparin wird vom Körper selbst gebildet, v.a. in der Leber, Lunge und Dünndarm. Die herkömmlichen Heparin-Präparate werden aber aus Tieren gewonnen.

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Ist die Selbstmessung der Gerinnungswerte auch möglich, wenn man Heparin spritzt?

Nein, das Gerät zur Selbstmessung der Blutgerinnungswerte eignet sich nur, wenn man Gerinnungshemmer aus der Gruppe der Cumarin-Derivate als Tabletten einnimmt.

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Welche alternativen Mittel gibt es, wenn Heparin nicht vertragen wird?

Wenn auch selten, so gibt es durchaus Menschen, die Heparin nicht vertragen. Möglich ist das Auftreten von Haut- oder Blutbildveränderungen (verringerte Anzahl der Blutplättchen, Thrombozytopenie).

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Heparin-Behandlung in der Schwangerschaft: Kann man trotzdem natürlich entbinden?

Die meisten Schwangeren können ihr Kind trotz der gerinnungshemmenden Therapie auf natürlichem Weg entbinden. Eine Heparin-Behandlung ist also keine generelle Notwendigkeit für einen Kaiserschnitt.

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Darf man eine PDA (Periduralanästhesie) bei Wehenschmerzen auch dann legen, wenn zur Blutverdünnung Heparin gespritzt wird?

Ja, allerdings erfordert dies ein geplantes Vorgehen. Denn zwischen dem Legen des Katheters für die PDA und der letzten Heparin-Injektion muss eine gewisse Zeit vergangen sein.

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