Medizinische Eingriffe unter Cumarin-Therapie

Muss ich meinen Zahnarzt informieren, dass ich Blutgerinnungshemmer einnehme?

Ja, der Zahnarzt muss ebenso wie andere behandelnde Ärzte über eine blutgerinungshemmende Behandlung informiert werden.

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Muss ich vor Zahnbehandlungen Marcumar® (oder andere Blutverdünner) absetzen?

Nein, in der Regel nicht. Fast alle Zahnbehandlungen lassen sich unter einer gerinnungshemmenden Behandlung mit Cumarinen wie Marcumar® durchführen, selbst das Ziehen eines Zahns. Allerdings sollte der INR-Wert (Maß der Blutgerinnung) nicht über 3,5 liegen.

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Marcumar®-Reduktion vor OP: Ab welchem INR-Wert ist eine überlappende Gerinnungshemmung mit Heparin möglich?

Vor Operationen oder anderen medizinischen Eingriffen ist häufig eine Reduzierung von Marcumar® oder ähnlichen Gerinnungshemmen und ein vorübergehender Übergang auf Heparin notwendig. Zeitweise ist die Behandlung mit den zwei gerinnungshemmenden Medikamenten also überlappend.

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Darf ich mich unter Marcumar®-Behandlung gegen Grippe impfen lassen?

Ja, ein besonderes Risiko besteht hierbei nicht. Denn die Grippeschutzimpfung erfolgt subkutan, d.h. der Impfstoff wird unter die Haut in das Unterhautgewebe gespritzt.

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Schwanger unter der Behandlung mit Blutverdünnern: Wann muss es ein Kaiserschnitt sein?

Normalerweise können auch die meisten Frauen, die Blutverdünner einnehmen, auf natürliche Art und Weise entbinden. Ein Kaiserschnitt wird aber fast immer angeraten, wenn der Grund für die Gerinnungshemmer-Einnahme eine künstliche Herzklappe ist.

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Ist bei Rückenproblemen (Ischialgie) eine Injektion in den Wirbelkanal gefährlich, wenn man Gerinnungshemmer einnimmt?

Ja, unter Behandlung mit oralen Gerinnungshemmern (Tabletten zur Blutverdünnung) könnten bei solchen Injektionen Blutungen auftreten, die wichtige Strukturen wie Nervenwurzeln schädigen.

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