Welche Beschwerden verursacht eine Beinvenenthrombose?

Plötzlich einsetzende oft muskelkaterartige Beinschmerzen, die im Stehen stärker ausgeprägt sind, lassen den Verdacht auf eine Thrombose aufkommen.

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Die Venenzeichnung des Beines ist verstärkt. Möglicherweise schwillt das Bein an und verfärbt sich bläulich, da der Blutrückfluss zum Herzen gestört ist. Druck auf die Wade wirkt oft schmerzverstärkend, auch das Hochziehen der Fußspitzen. Die Wade kann verhärtet, die Haut glatt, glänzend, gespannt und überwärmt sein.

Aber nicht alle Menschen haben stärkere Symptome. Besonders bettlägerige Menschen haben manchmal kaum Beschwerden. Deshalb können die äußeren Anzeichen nur auf eine Thrombose hindeuten, müssen aber nicht zwingend vorhanden sein.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
Kommentare (1)
Thrombose und Embolie nach OP
1 Freitag, den 07. Juli 2017 um 16:16 Uhr
Fred Wacker
Hallo,
ich hatte im September 2016 eine Knie-OP (Knie-Tep), danach Mobilisierung usw.. 6 Tage später in der Klinik plötzlich ohne erkennbaren Grund (mitgeteilt von Schwestern) kollabiert, reanimiert worden. Verlegung mit Diagnose Herzinfarkt in Fachklinik. Dort wurde dann die Thrombose und eine fulminante beidseitige Lungenembolie festgestellt. Dann ca. 10 Tage künstliches Koma. Wie bereits erwähnt keine eigene Erinnerung daran, ist nur jetzt festgestellt worden, dass die Beinvenen kurz vor Übergang in den Hüftbereich geteilt sind, dadurch vielleicht erst spät, oder ohne Beschwerden zu verursachen, die Lungenembolie entstand.
Habe das alles ohne große Nachbleibsel überstanden, Thrombose-Strümpfe und Xarelto jetzt bei ensprechendem Risiko; lange Reisen, langes Sitzen. Schwere Erkrankung mit Bettruhe ist im Augenblick ein relativ kleines Übel.
LG Fred
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