Soll man mit einer Thrombose tatsächlich spazieren gehen und nicht ruhen?

Ja, das gilt zumindest für oberflächliche Thrombosen. Während man früher glaubte, Ruhe sei nach einer Thrombose die beste Behandlung, weiß man heute, dass moderate Bewegung besser ist, um die Arbeit der Venen optimal zu unterstützen.

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Mit moderater Bewegung ist mehrmaliges halbstündiges Spazierengehen am Tag gemeint. Bei einer Thrombose der tiefen Bein- und Beckenvenen dagegen ist zunächst Bettruhe notwendig, damit sich das Blutgerinnsel nicht löst und schlimmstenfalls eine Lungenembolie auslöst.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

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Kommentare (1)
Beinvenenthrombose
1 Dienstag, den 09. Februar 2016 um 18:14 Uhr
Harald Sens
Ich habe seit 5. Oktober eine Thrombose im Bein, war krank geschrieben, jetzt arbeite ich seit 3 Monaten wieder und laufe jeden Tag fast 10 km auf der Arbeit. Bin noch in Behandlung und mein INR Wert schwankt ganz stark.
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