Kann eine Fibrinolyse (medikamentöse Auflösung eines Blutgerinnsels) eine Lungenembolie verhindern?

Nein, leider nicht. Zwar hatte man genau dies ursprünglich vermutet. Doch hat sich gezeigt, dass auch eine Fibrinolyse die Häufigkeit von nachfolgenden Lungenembolien, also der Hauptgefahr bei bestehenden Thrombosen, nicht reduzieren kann.

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Der Vorteil der Behandlung liegt also nur in der Möglichkeit der Wiedereröffnung der Venen nach einer Thrombose. Zusammen mit der erhöhten Blutungsgefahr ist die Behandlung deshalb auch nur eingeschränkt einsetzbar. Vor allem jüngere Menschen mit ausgedehnter Thrombose und ohne zusätzliche Erkrankungen profitieren möglicherweise von einer Fibrinolyse.

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