Mit welchen bildgebenden Verfahren oder Röntgenuntersuchungen kann man eine Lungenembolie nachweisen?

Die Darstellung der Lungengefäße mit einer Computertomographie (CT-Angiographie, Spiral-CT) ist für den Nachweis einer Lungenembolie geeignet. In Kombination mit dem äußeren Erscheinungsbild und den Symptomen ist die Zuverlässigkeit der Untersuchung hoch, weshalb das CT eine wichtige Untersuchungsmethode bei Verdacht auf eine Lungenembolie ist.

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Auch die Lungen-Szintigraphie (Ventilations-, Perfusions-Szintigraphie) ist in Verbindung mit einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs mitunter hilfreich. Damit wird die Durchblutung der Lunge sowie deren Belüftung untersucht. Allerdings ist bei etwa der Hälfte der Patienten keine sichere Aussage möglich.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine neuere Untersuchungstechnik, die den Körper nicht mit radioaktiven Strahlen belastet. Dieses Verfahren ist jedoch nicht überall verfügbar und auch hinsichtlich seiner Zuverlässigkeit nicht so gut untersucht wie die zuvor beschriebenen Untersuchungsverfahren.

Die Darstellung der Lungenarterien mit einer Kontrastmitteluntersuchung der Gefäße (Angiographie) kann eine Lungenembolie nachweisen oder ausschließen, wurde aber weitestgehend von moderneren Untersuchungsverfahren wie der Spiral-CT abgelöst.

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