Lungenembolie: Symptome und Diagnostik

Welche Beschwerden verursacht eine Lungenembolie?

In der Regel ist eine Lungenembolie ein akuter Notfall, der nicht zu übersehen ist. Das Ausmaß der Beschwerden hängt dabei vom Ort des Gefäßverschlusses ab. Je größer das Gebiet der unterversorgten Lunge dahinter, desto stärker sind in der Regel auch die Beschwerden.

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Bemerkt man eine Lungenembolie immer?

Nein, ob keine, leichte oder starke Beschwerden auftreten, hängt von der Größe des von dem Verschluss betroffenen Lungengefäßes ab. Dementsprechend kann eine kleine Embolie auch völlig unbemerkt bleiben.

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Sind die Beschwerden einer Lungenembolie so charakteristisch, dass man sie sofort erkennt?

Nein, leider ist das oftmals nicht der Fall. Die bei einer Lungenembolie auftretenden Beschwerden können auch bei anderen Krankheiten vorkommen und sind deshalb nicht spezifisch oder charakteristisch für die Krankheit.

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Kann der Arzt eine Lungenembolie durch Abhören feststellen?

Es gibt für den Arzt einige Befunde und Zeichen, die den Verdacht auf eine Lungenembolie aufkommen lassen. Von diesen Zeichen ist eines das Ergebnis des Abhörens mit dem Stethoskop. Einen Beweis liefert das Abhorchen aber nicht.

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Können die Beschwerden bei einer Lungenembolie auch ganz langsam entstehen?

Ja, das ist möglich. Löst sich das ursächliche Blutgerinnsel im Bein langsam und etappenweise ab, wird also auch das Lungengefäß nicht "auf einmal" verschlossen, können die Beschwerden auch langsam zunehmen bzw. schubhaft auftreten.

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Stimmt es, dass eine Lungenembolie manchmal nur einen leichten Husten verursacht?

Ja, das ist möglich. Allerdings nur dann, wenn es sich um eine kleine Embolie handelt bzw. nur ein kleines Lungengefäß verlegt ist.

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Ist Atemnot auch drei Monate nach einer Lungenembolie noch normal?

Nein, normalerweise wird der Embolus (der verstopfende Pfropf) in der Lunge selbst bei großen Lungenembolien vom Körper aufgelöst (endogene Fibrinolyse). Das bedeutet, dass die betroffenen Gefäße wieder durchgängig sind und sich der Druck in der Lunge und die Organfunktion nach drei Monaten normalisiert bzw. erholt haben sollten.

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Was ist eine stumme Lungenembolie?

Von einem stummen Verlauf einer Krankheit sprechen Mediziner, wenn es keine Krankheitszeichen oder Beschwerden gibt. Der Verlauf ist also asymptomatisch, so dass niemand auf die Idee kommt, der Betroffene sei krank.

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Welche Beschwerden sind bei einer Lungenembolie am häufigsten?

Unter den vielen möglichen Beschwerden kommen eine plötzlich beginnende Atemnot, Brustkorbschmerzen (häufig stechende Schmerzen, die vom Rippenfell ausgehen) sowie Bewusstlosigkeit am häufigsten vor.

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Was kann Atemnot bedeuten, die lange Zeit nach einer Lungenembolie auftritt?

Bei einer anhaltenden oder sich verschlimmernden Atemnot auch noch Monate nach einer Lungenembolie sollten Lunge und Herz überprüft werden. Denn es könnte ich um eine Rechtsherzschwäche handeln. Oder auch um einen sogenannten Lungenhochdruck.

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Kann man eine Lungenembolie über eine Blutuntersuchung feststellen?

Eine Blutuntersuchung allein ist nicht aussagekräftig genug, um eine Lungenembolie zu diagnostizieren oder auszuschließen. Im Zusammenhang mit weiteren Untersuchungen wie Bildgebungsverfahren aber deuten gewisse Ergebnisse auf das Vorliegen einer Lungenembolie hin.

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Mit welchen bildgebenden Verfahren oder Röntgenuntersuchungen kann man eine Lungenembolie nachweisen?

Die Darstellung der Lungengefäße mit einer Computertomographie (CT-Angiographie, Spiral-CT) ist für den Nachweis einer Lungenembolie geeignet. In Kombination mit dem äußeren Erscheinungsbild und den Symptomen ist die Zuverlässigkeit der Untersuchung hoch, weshalb das CT eine wichtige Untersuchungsmethode bei Verdacht auf eine Lungenembolie ist.

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Warum ist bei Verdacht auf eine Lungenembolie eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen sinnvoll?

Eine Ultraschalluntersuchung der Beingefäße kann eine mögliche Thrombose der Beinvenen aufzeigen. Eine solche Thrombose ist häufig die Ursache für eine Lungenembolie.

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Stimmt es, dass man eine Lungenembolie am besten mit einer Computertomographie (CT) nachweisen kann?

Die Darstellung der Lungengefäße mit der Computertomographie in der sogenannten Mehrschicht-Spiral-Technik (MS-Spiral-CTA) hat einen hohen Stellenwert für die Diagnose und den Ausschluss einer Lungenembolie.

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Verdacht auf Lungenembolie: Ist dann auch in der Schwangerschaft eine Röntgen-Untersuchung notwendig?

In einigen Fällen ja. Allerdings sollten in der Schwangerschaft die Untersuchungsmethoden zur Abklärung einer Lungenembolie sorgfältig abgewogen werden.

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Kann man eine Lungenembolie mit einer Szintigraphie feststellen?

Ja, häufig. Die Lungen-Szintigraphie ist das bis dato verlässlichste Verfahren, um eine Lungenembolie festzustellen. Die Untersuchung ist wenig belastend und auch die Strahlenbelastung ist gering.

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Warum wird bei einer Lungenembolie häufig auch eine Elektrokardiographie (EKG) durchgeführt?

Ein EKG bei Verdacht auf eine Lungenembolie oder auch bei einer bereits nachgewiesenen Embolie gibt Auskunft über die aktuelle Situation des Herzens, das nach einer Embolie mehr oder weniger stark belastet sein kann.

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Gibt es Blutwerte, die auf eine erhöhte Herzbelastung nach einer Lungenembolie hindeuten?

Ja, es gibt Blutwerte, die mit zunehmender Belastung des rechten Herzens ansteigen. Das sind die sogenannten Herz-Troponine. Bei stärkerer Herzbelastung mit vermehrtem Sauerstoffbedarf und einer folgenden Schädigung von Herzmuskelzellen nimmt ihr Anteil im Blut zu.

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