Ist auch längere Zeit nach einer Lungenembolie mit Beschwerden zu rechnen?

Ob Monate und Jahre nach einer Lungenembolie noch Beschwerden bestehen, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Ist die Lunge oder das rechte Herz dauerhaft belastet oder geschädigt, sind Einschränkungen möglich.

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Aber auch Menschen ohne Komplikationen klagen manchmal auch Jahre nach dem Ereignis noch über Luftnot bei Belastung oder bestimmten Wetterlagen sowie über Müdigkeit.

Verstopfte Lungengefäße

Eine Lungenembolie ist eine ernstzunehmende Erkrankung, bei der ein oder mehrere Gefäßabschnitte mit einem Blutgerinnsel verschlossen sind. 90% der Embolien sind dabei Folge einer tiefen Bein- oder Beckenvenenthrombose. Eine Blutverdünnung ist daher nicht nur bei einer Lungenembolie, sondern auch bei Thrombosen der Beinvenen wichtig.

Die Sauerstoffaufnahme, die beim Gesunden über die Lungenadern erfolgt, kann durch eine Embolie schlagartig stark eingeschränkt werden. Körper und Organe werden dann unzureichend versorgt. Teilbereiche des Lungengewebes können absterben oder sich entzünden. Erhöhte Druckwerte im Lungenkreislauf verlagern sich unter Umständen auf die rechte Herzhälfte und führen zu einem Rechtsherzversagen. In schweren Fällen, wenn zum Beispiel einer oder beide Hauptäste der Lunge betroffen sind, kann der Kreislauf versagen und eine Embolie gar tödlich verlaufen.

Luftnot noch nach Monaten

Die Prognose einer Lungenembolie ist unter anderem von Größe und Ausmaß der Embolie, Ihrem Alter und Ihren Vorerkrankungen abhängig. Eine Rolle spielt zudem, wie schnell die Erkrankung festgestellt und eine Therapie begonnen werden konnte.

Zu möglichen Komplikationen, die auch langfristig Beschwerden auslösen können, zählt zum Beispiel die Rechtsherzbelastung. Sie kann zu chronischer Luftnot führen. Hinzu kommt, dass Betroffene nicht selten an Begleitkrankheiten wie Bluthochdruck, Rhythmusstörungen oder anderen Lungen- oder Herzproblemen leiden, die jede für sich ebenfalls Luftnot mit sich bringen können.

Autoren: Dr. med. Julia Hofmann, Dr. med. Susanne Endres

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Kommentare (18)
Lungenembolie
18 Mittwoch, den 10. Juli 2019 um 15:56 Uhr
Michael
Vor ca.4 Monaten bekam ich eine Lungenembolie. Seit dieser Zeit treten immer wieder Schmerzen auf. Atemnot, Brustschmerzen und Schmerzen im Schulterbereich. Nur nach längerer Zeit mit Ruhe, verbessert sich mein Zustand. Meine Frage ist, ob jemand die gleichen Symptome hat und wie er damit umgeht.
Lungenembolien beidseits, Lungeninfarkt, Thrombose, Lungenentzündung
17 Sonntag, den 03. März 2019 um 12:50 Uhr
Erika Beckmann
Anfang letzten Jahres wurde ich von der Notfallpraxis gegen meinen Willen ins Krankenhaus eingewiesen. Blutverdünnung, Antibiotikum, Sauerstoff. Habe zudem seit mehr als 20 Jahren COPD, die letztes Jahr auf 2 eingestuft wurde. Es geht mir immer schlechter, komme keine 50 Meter weit ohne nach Luft zu japsen und Schweißausbrüche zu bekommen. Habe seit Monaten das Gefühl, einen Ring um den Brustkorb zu fühlen. Bin der Meinung, dass Xarelto 20 für mich das falsche Medikament ist, was aber mein Arzt nicht ernst nimmt. Hatte 1996 schon einmal eine Thrombose (rechtes Bein, tiefe Beinvenenthrombose von oben bis unten). Das wurde mit Marcumar behandelt, woraufhin es mir deutlich besser ging. Fühle mich mit meinen 68 Jahren als absoluter Pflegefall. Ohne Auto komme ich weder zum Einkauf (wichtig für Katzenversorgung), noch käme ich zum Arzt, Tierarzt oder zur Sparkasse etc. Was mich am meisten frustriert, ist die zunehmende Inkontinez. Ich wünschte, man hätte mich sterben lassen. Das alles ist es nicht wert zu leben. Die Praxis war damals auch nicht willens, mein Handy aus meiner Wohnung zu holen - obwohl jemand nur 3 Etagen im gleichen Gebäude hätte zurücklegen müssen.
Schwere Lungenembolie nach ärztlicher Fehleinschätzung 2012
16 Freitag, den 12. Oktober 2018 um 08:31 Uhr
Lisa Hessinger
Ich war damals 20 Jahre alt und hatte bis dato keinerlei gesundheitliche Vorerkrankungen. Bis Anfang 2012 war ich mein Leben lang übergewichtig (BMI 26/ nicht adipös), was ich im November 2011 aber nicht mehr „ertragen“, sondern mit Sport und einer radikalen Ernährungsumstellung in Angriff genommen habe. Innerhalb von 7 Monaten verlor ich dadurch 20kg, und war - laut meines Hausarztes - in sehr guter gesundheitlicher Verfassung.
Im Juli 2012 hat sich mein damaliger Freund nach 3 Jahren Beziehung von mir getrennt, nachdem er jemand neuen kennen gelernt hatte. Für mich ist damals die Welt zusammengebrochen, und ich hatte große Probleme damit umzugehen. Ich habe zwei Wochen keine Nahrung zu mir nehmen können, und habe auch nicht auf meine Flüssigkeitszufuhr geachtet. Dadurch hatte ich verständlicherweise wenig Energie sowie mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Bis auf starken Schwindel beim Aufstehen hatte ich keine weiteren Beschwerden.
Am Donnerstag, dem 09.08.12, hatte ich aber das Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist, da ich nach jeder kleinsten Strecke völlig außer Atem war, und mir das Atmen immer schwerer fiel. Bin daraufhin direkt zu meinem Hausarzt, habe ihm von meinen Beschwerden berichtet und auch die Trennung erwähnt. Daraufhin hat er die Basic-Untersuchungen durchgeführt, d.h.: Abtasten der Lymphknoten, Blick in den Rachen, Lungengeräusche mit dem Stethoskop abhören und mich husten lassen. Er konnte hören, dass meine Lunge nicht frei ist, und gab mir die Diagnose Erkältung. Mir war aber sofort klar, dass das nicht das Problem sein konte, da ich keinerlei Erkältungssymptome hatte. Habe ihm das direkt gesagt. Auch, dass ich spüre, dass etwas überhaupt nicht in Ordnung ist. Das hat er lachend abgetan, mir einen dummen Spruch bezüglich Liebeskummer reingedeutet und mich mit einem Rezept für Antibiotika und Medizin heimgeschickt. Habe die Rezepte beim Verlassen der Praxis direkt in den Müll geworfen, da ich kein Fan von Antibiotika und Medikamenten im Allgemeinen bin.
Ich hatte den Tag danach, Freitag, bei meiner Mutter übernachtet sowie auch das erste Mal nach 15 Tagen etwas Nahrung zu mir genommen. Samstagmorgen sollte meine Mutter mich eigentlich nach Hause fahren. Wir waren schon dabei ins Auto einzusteigen, als sie meinte, dass ihr Freund sie zugeparkt hat und ich grad zurück ins Haus laufen soll, um ihm Bescheid zu geben. Die Strecke beläuft sich vielleicht auf 50 m. Aber auf dem Weg zurück ans Auto habe ich bei der Hälfte stoppen müssen, weil mir plötzlich schwindelig wurde und ich kurz verschnaufen wollte. Alles was danach kommt war schwarz mit kurzen flackernden Momenten, die sich wie träumen angefühlt haben. Meine Mutter hat mich im Hof auf dem Boden gefunden und versucht mich wach zu machen, was aber nur für Sekunden ging, bevor ich wieder bewusstlos wurde. Als dann ihre Hündin samt der 4 Katzen auf oder neben mir Platz genommen hatten, wurde ein Krankenwagen gerufen. Da meine Mutter aber mitten im Wald wohnt, konnte der Notdienst die Adresse per Navi nicht finden. Meine Mutter hat sie ann wohl telefonisch lotsen müssen - was wohl fast eine Stunde gedauert hat. Ich kann mich etwas daran erinnern, dass die Sanitäter versucht haben mich anzusprechen, ich aber einfach nur noch schlafen wollte, weil ich so unbeschreiblich müde war. Da verlor ich dann wieder das Bewusstsein, bis man mir im Wagen eine Sauerstoffmaske aufgesetzt hat. Damit ging es nur minimal besser. Immerhin aber so viel, dass ich nicht mehr bewusstlos wurde. Einer der Sanitäter hatte zwei Wochen zuvor eine Lungenembolie bei einer alten Frau miterlebt, konnte daher meine Symptome zuordnen und wusste, dass ich schnellstmöglichst ins Krankenhaus muss. Aus dem Grund wurde dann ein Hubschrauber gerufen, der mich von Daxweiler im Hunsrück in die Uni-Klinik nach Mainz geflogen hat. Dort standen schon alle bereit mich direkt ins MRT zu bringen und mich - ohne Erklärung oder Vorwarnung - zu narkotisieren und notzuoperieren. Mein Brustkorb musste geöffnet werden, um die Lungenflügel per Hand „waschen“ und "freispülen" zu können. Beide Lungenflügel waren durch Blutgerinnsel bis oben hin verstopft. Manche 4-5cm groß und laut Untersuchung über 6 Monate alt. Bei der Operation wurde dann noch festgestellt, dass sich mein rechter Herzmuskel auf das 8-fache ausgedehnt hat, und ich ein Loch im Herzen hatte (wahrscheinlich bereits seit meiner Geburt vorhanden). Mein Kreislauf konnte anscheinend kaum noch stabilisiert werden, da mein Körper so stark dehydriert war und über 10 Liter Kochsalzlösung verwendet wurden. Als ich wieder zu Bewusstsein kam, lag ich in einem Zimmer voller Maschinen und 'zig Schläuchen in mir drin - und ich hatte keine Ahnung, was passiert war.
Die nächsten Wochen und Monate im Krankenhaus sind nur noch vage Erinnerungen, die mein Verstand zum Schutz weit weggepackt hat, um mit alldem umgehen zu können. Bis heute konnten verschiedene Ärzte keine Erklärung finden, warum mir das passiert ist.
Beidseitige Lungenembolie mit Lungenentzündung und rechtsseitiger Herzschwäche
15 Freitag, den 28. September 2018 um 09:10 Uhr
Burcu
Hallo!
Vorab: Ich bin aktuell 28 Jahre „jung“.
Also, bei mir war es auch megaschlimm (20. Mai 2015). Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Ich hatte davor nie irgendwelche Beschwerden. Außer, dass ich mich oft müde und schwach gefühlt habe. Eines Nachts lag ich im Bett, und hatte nur ein leichtes Stechen im Brustkorbbereich, wobei ich mir allerdings nichts gedacht habe. Nochzumal ich schon seit über 15 Jahren rauche und mir dachte, dass ich an dem Tag evtl. zu viel hatte. Bin am nächsten Tag wie gewohnt zur Arbeit (21. Mai 2015), habe das Stechen aber ab und an gespürt. War aber nicht so schlimm. Zur Mittagspause hin wurde es deutlich schlechter. Ich wurde kurzatmiger, mein Herz hat gepocht und kalt geschwitzt habe ich auch noch dazu. In der Mittagspause habe ich dann tatsächlich noch eine Zigarette angezündet und meine Mutter angerufen, ob sie mich nach der Arbeit ins Krankenhaus fahren kann, weil es mir doch nicht so gut geht und das Stechen sich über meinen gesamten Brustkorb - bis hin zum Rücken - ausgebreitet hatte. Dazu muss ich auch sagen, dass ich absolut nicht der Typ dafür bin, der bei jeder Kleinigkeit zum Arzt oder ins Krankenhaus rennt. Ich meide das eher, weil ich denen heutzutage nicht so traue. Natürlich willigte meine Mutter ein. Also ging ich wieder an die Arbeit. Keine drei Minuten später habe ich kaum noch Luft bekommen. Hatte Atemnot, Herzrasen, Schweißausbruch und megatodesangst. Woraufhin mein Kollege direkt beim Werksarzt angerufen hat, der auch wenige Augenblicke später da war - was mir aber wie eine halbe Ewigkeit vorkam. Nach allen Untersuchungen wussten sie auch nicht mehr weiter und beschlossen, mich direkt mit dem Krankenwagen in die Notaufnahme zu fahren.
Ich wurde geröntgt, befragt und untersucht. Ganze 7,5 Stunden lag ich da auf dem Bett im Flur. Niemand wusste, was ich habe. Meine Mutter, die wenig später nach meinem Eintreffen ebenfalls kam, versuchte mich zu massieren und zu beruhigen. Ich hatte fürchterliche Panik, fühlte mich hilflos, alleingelassen und war echt schon am Beten, weil ich dachte, das war´s jetzt.
Sie wollten mich nach Hause schicken! Es würde so aussehen, als hätte ich einen eingeklemmten Nerv! Meine Mutter wurde richtig wütend und hat dafür gesorgt, dass ein Kardiologe erscheint und mich richtig abcheckt. Ein paar Minuten später kam dieser und untersuchte mich noch einmal. Er checkte erneut meine Blutwerte und verständigte daraufhin den Chefarzt. Der stürmte in mein Zimmer und gab mir direkt eine Spritze. Ich müsse unverzüglich auf die Intensivstation. Ich war verwirrt und fragte, was los sei? Denn noch vor ein paar Minuten wollte man mich ja heim schicken. Zwar hätten sie es ursprünglich ausgeschlossen - weil ich noch so jung sei - aber nun bestehe der Verdacht auf eine Lungenembolie. Ja gut, das hat mir damals nichts gesagt. Nach einer schlaflosen und extrem schmerzhaften Nacht wurden sämtliche Untersuchungen und Tests durchgeführt. Der Chefarzt kam irgendwann ins Zimmer und meinte, ich hätte Schutzengel (in dem Fall auch meine Mutter) sowie megaviel Glück. Höchstwahrscheinlich hätte ich die Nacht nicht überlebt - was total beruhigend klingen sollte wenn man bedenkt, dass sie eine sehr ernstzunehmende Herz-Kreislauf-Erkrankung lediglich aufgrund meines jungen Alters ausschließen wollten und einen erneuten Check nur auf Betreiben meiner Mutter durchgeführt haben. Traurig, aber wahr!
Danach war ich vier Monate krankgeschrieben und einen Monat in der Reha. Obwohl das nun über drei Jahre her ist, muss ich immer noch meine Blutverdünner (Xarelto 20mg; Anfangs zwei pro Tag) einnehmen. Es hat sich herausgestellt, dass ich einen Gen-Defekt habe (zu hohe Blutgerinnung). Vor einem Monat musste ich die Tabletten für zwei Tage absetzen um eine Gerinnungsanalyse machen zu lassen. Leider sind meine Blutwerte immer noch schlecht. Was bedeutet, dass ich sie evtl. mein Leben lang nehmen muss. Trotz allem bin ich dankbar, dass ich noch lebe. Es gibt viel Schlimmeres im Leben. Anfangs war ich extrem depressiv. Aber mittlerweile komme ich gut damit klar. Mit Hilfe meiner Familie und meines Partners.
Sorry für´s Volltexten. Ich wünsche Euch allen weiterhin alles Gute. Seid froh, dass Ihr noch eine Chance bekommen habt - und genießt Euer Leben :$
Doppelseitige schwere Lungenembolie mit Lungenentzündung und rechtsseitiger Herzschwäche
14 Freitag, den 10. August 2018 um 18:41 Uhr
Petra Sude
Ich habe nach fast zwei Jahren immer noch erhebliche Beschwerden. Ist das normal?
Beidseitige PAE mit massiver Rechtsherzbelastung
13 Montag, den 04. Juni 2018 um 01:20 Uhr
Nina
Hatte vor drei Wochen eine extrem schlimme Lungenembolie aufgrund des Nuvaringes. Ich bin 29 Jahre alt und Nichtraucher. Ich habe schon ca. vier Wochen zuvor bemerkt, dass Treppensteigen extrem beschwerlich wurde und alles einfach wahnsinnig viel Energie kostete. Als es dann so schlimm wurde, dass ich keine zwei Meter mehr ohne Pause mit Hinsetzen aufgrund von Atemnot und Herzrasen mehr schaffte, quälte ich mich mit meinen letzten Kräften zum nächsten Arzt. Dieser schickte mich - ohne mich überhaupt anzuschauen - wieder weg. Beim Hinausgehen habe ich vor lauter Verzweiflung geheult. Ich habe es kaum in mein Auto geschafft.
Stunden später, als ich das Gefühl hatte im Liegen nicht mehr Atmen zu können, ließ ich mich in die Notaufnahme bringen.
Dort ging alles sehr schnell (Sauerstoff, CT, Defi wurde bereitgestellt) - bis mir der Arzt erklärte, dass ich diese schwere Lungenembolie nicht überleben werde.
Ich hatte richtiges Glück, dass sofort Gerinnungshemmer gegeben wurden und ich gut darauf ansprach. Ich durfte mich einige Tage nicht bewegen, das heißt: still - und gefühlt an hundert Geräten - im Bett der Intensivstation liegen. Ich wurde komplett durchgecheckt, aber nichts wurde gefunden. Weder Thrombosen noch irgendein anderer Hinweis. Ich bin den Ärzten extrem dankbar und heilfroh, dass das nochmal gut gegangen ist. Vorbei ist das ganze allerdings noch nicht. Nach zwei Wochen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen, und kann die weiteren Untersuchungen ambulant in Angriff nehmen. Weiterhin nehme ich Gerinnungshemmer. Vorläufig für ein halbes Jahr.
Mein Herz rechtsseitig ist leider in Mitleidenschaft gezogen worden und hat sich durch den kompletten Pulmonalarterienverschluss (beidseitig) auf besorgniserregendes Maß vergrößert. Ich bin nicht mehr belastbar. Falls man keine Ursache für diese heftige Embolie entdeckt, werden mich die Gerinnungshemmer vermutlich mein ganzes Leben begleiten. Das bedeutet: Keine Schwangerschaft, keinen Tropfen Alkohol und bei jeder kleinsten Verletzung ab ins Spital.
Ich bin guter Dinge und gehe nur positiv an das Ganze heran. Ich bin froh zu leben und hoffe, der weitere Verlauf lässt mich nach diesem halben Jahr wieder ein normales Leben führen.
Nina
Fulminante Lungenembolie
12 Montag, den 28. Mai 2018 um 07:34 Uhr
TABE
Hallo, Ihr Lieben,
Ich bin Tabe, 29 Jahre alt und hatte vor knapp 4 Jahren eine fulminante Lungenembolie.
Das Ganze fing bei mir ein paar Monate vorher an. Mit dem Kennenlernen meines Partners (der jetzt mein Ehemann ist) und mit der Pille im Juli 2014.
Nach zwei Monaten merkte ich, dass ich körperlich total kaputt war. Das Rausgehen mit meinem Hund wurde immer anstrengender. Auch das Hinauflaufen der Treppen in den zweiten Stock. Ich merkte dann immer einen Schmerz. Ein brennendes Gefühl in der Lunge, und mein Herz schlug so schnell, als wäre ich Marathon gelaufen.
Ich bin dann damit zu meinem Hausarzt gegangen nach dem es einfach nicht weg gehen wollte. Ich berichtete ihm, dass ich bei Bewegung Schmerzen habe und mein Herz rast. Daraufhin machte er ein EKG im Liegen, also im Ruhezustand. Was sah er? Klar, nix! Ich sagte ja auch: bei Bewegung!
Seine Diagnose war, ich solle abnehmen, viel Sport machen und Äpfel essen. Denn das täte er auch - Kiloweise! Ich musste so weinen, wusste überhaupt nicht was ich sagen soll und fühlte mich so allein gelassen.
Mein Partner war so wütend, dass er sagte, wir fahren zu seinem Hausarzt. Der nahm das dann doch alles etwas ernster. Dieser Arzt, der bis heute mein Hausarzt ist, fand zwar nicht heraus was ich hatte, aber er hat mich ernst genommen. Er hat eine andere Diagnose gestellt, mir dann ein Medikament zum Einatmen verschrieben, da auch die Symptome dazu gepasst hätten (eine Asthmaübertragungn von einer Neurodermitis).
Eine Woche lang ging es mir irgendwie schon etwas besser. Ich fühlte mich ab und zu fitter. Aber dann ...
Mein Partner und ich fuhren zu einem Termin, wo ich morgens schon merkte: Ach Kacke, was geht es mir schlecht!
Mein Körper wollte weder aufstehen noch laufen. Alle zwei Meter musste ich Pause machen, weil mir so schwindelig wurde. Als wir bei dem Termin ankamen, musste ich vor der Tür wieder eine Pause machen so rapide schlecht ging es mir. Als wir dann rein gingen und uns hinsetzten hat es nicht lange gedauert da sagte ich zu meinem Partner, dass irgendetwas nicht stimmt - und wurde ohnmächtig. Zwei, drei Minuten später, als ich zu mir kam, hörte ich, wie unser Termin mit dem Rettungsdienst telefonierte und Anweisungen gab, wie ich hinzulegen sei. Was für mich echt "beschissen" war, denn meine Blase lief einfach aus, ohne dass ich was machen konnte. Was habe ich mich dafür geschämt.
Als dann der Krankenwagen kam, ging es auch relativ flott und wir fuhren ins Krankenhaus. Dort angekommen, kam die erste Frage: Haben Sie heute schon was gegessen? Immer das Gleiche, dachte ich. Der Chefarzt der Kardiologie kam, machte einen Ultraschall von meinem Herzen und sah, wie schlimm bzw wie groß es schon war. Er sagte zu meinem Partner, es sähe schlimm aus. Rufen Sie ruhig ihre Eltern an. Der Arzt klärte noch was ab und dann kam ich in eine Röhre, wo sie das tatsächliche Ausmaß meiner Erkrankung sahen. Ich kam auf die Intensivstation. Als meine Mama kam fingen sie an, mir megahohen Blutverdünner in zwei Abständen zu spritzen, damit sich das alles löst. Alles ging gut weg. Eine Woche lang lag ich da, durfte nicht alleine aufstehen, musste Sauerstoff bekommen und war einfach so froh, dass ich das überlebt hatte. Jedesmal wenn ein neuer Arzt kam sagte er: "Mann Sie müssen ja 125 Schutzengel gehabt haben! Wären Sie nur ein paar Jahre älter, wären Sie jetzt tot.
Ich habe seitdem zwei Jahre lang erst Xarelto und danach Eliques genommen, danach nix mehr. Bin aber einmal im Jahr in einer Gerinnungsambulanz und sobald ich schwanger werde, muss ich dann klar Heparin spritzen. Zum Glück habe ich keine Schäden oder Symptome behalten. Alles ist wieder normal. Das einzige: Ich habe einen Verdacht auf einen Willen von Brandt und neige zu dickem Blut. Ich denke einfach, jeder, der schon mal so krank war ist doch froh, wenn er nur soetwas übrig hat - aber leben darf ...
Doppelseitige schwere Lungenembolie mit Lungenentzündung und rechtsseitiger Herzschwäche
11 Sonntag, den 22. April 2018 um 20:00 Uhr
Petra
Sorry für die Fehler! Aber ich kenne mich noch nicht so gut mit dem Schreiben im Internet aus.
Ich kann natürlich auf der linken Seite nicht liegen, schlafe also immer auf der rechten Seite.
Ich hoffe, ihr könnt mir meinen Fehler verzeihen. Ich lerne jetzt jeden Tag mehr, mit dem Internet umzugehen. Das hat sonst immer mein Mann gemacht, aber der ist vor einem Jahr ganz plötzlich verstorben. Von einer auf die andere Minute, worunter ich seither sehr leide und oft auch jammere. Vielleicht haben meine Beschwerden auch ein kleines bisschen damit zu tun.
Nochmals sorry für die Rechtschreibfehler. Aber ich verspreche, mein nächster Kommentar wird besser. Ich danke für Euer Verständnis und hoffe, irgendjemand kann mir antworten und mir seine Erfahrungen mitteilen.
Doppelseitige schwere Lungenembolie mit Lungenentzündung und rechtsseitiger Herzschwäche
10 Sonntag, den 22. April 2018 um 19:33 Uhr
Petra
Ich habe Ende September 2016 die o. gen. Diagnose bekommen und habe heute noch Probleme. Ich habe ein tragbares Sauerstoffgerät, das ich bei Belastung immer benutze, und nehme seitdem Eliquis und Targin.
Nachts, wenn ich schlafen will, kann ich nicht auf dem Rücken liegen. Auf der rechten Seite schon gar nicht, weil ich dann Schmerzen habe. Das habe ich, wie gesagt, nur abends. Hinzu kommt manchmal so ein Kribbeln im rechten Arm. Aber auch nur dann, wenn ich auf der rechten Seite gelegen habe. Dann setze ich mich hin und es dauert eine Weile, dann ist das Kribbeln weg. Tagsüber habe ich das nicht. Dafür aber so einen wüsten Druck auf der Lunge, wenn ich mich aufrege oder Stress habe.
Ist das normal nach so einer schweren Lungenembolie? Und wenn ja, was kann ich dagegen tun?
Lungenembolie mit Rechtsherzbelastung
9 Freitag, den 09. März 2018 um 12:33 Uhr
Greta
Nach Thrombose und Lungenembolie im Frühjahr 2017, habe ich monatelang Heparin gespritzt. Wegen Magengeschwüren ging nichts anderes. Ich erholte mich gut, war wieder einigermaßen belastbar und konnte - im Rahmen der Reha - 3 Monate später alle Sporteinheiten gut absolvieren. Ich dachte, es geht aufwärts.
Nach der Umstellung auf Marcumar ging nichts mehr: Ständig Migräne! Also Umstellung auf Xarelto.
Seitdem verschlechtert sich mein Gesamtzustand zusehends. Während der Periode große Blutverluste, immer müde und schlapp. Rückenschmerzen, Beinschmerzen und die Kurzatmigkeit sind zurück. Auch, wenn ich täglich laufe, habe ich überhaupt keinen Trainingseffekt mehr. Fühle mich jetzt, fast ein Jahr nach der Embolie, schlimmer als unmittelbar im Anschluss an die Akut-Phase.
Vielen Xarelto-Patienten geht es ähnlich. Aber alle Ärzte sagen, das kann nicht sein.
Der lange kalte Winter hat mir gut getan. Jetzt habe ich echt Panik vor dem wärmeren Frühling, da ich - immer in dieser Zeit - bereits 3 Thrombosen hatte. Bin frustriert und hoffe, dass es endlich aufwärts geht.
Thrombose linkes Bein und Lungenembolie beidseitig
8 Mittwoch, den 31. Januar 2018 um 17:16 Uhr
h.Falten
Ich habe nach o.g. Erkrankung starke Schmerzen in beiden Armen und Schultern. Kann ein Zusammenhang bestehen?
Kurzatmigkeit-Herzbeklemmungen nach doppelseitiger Lungenembolie mit einhehrgehender Lungenentzündung
7 Sonntag, den 27. August 2017 um 14:59 Uhr
Beate Steiner
Am 13.7.2017 wurde ich mit der Diagnose doppelter Lungenembolie ins Krankenhaus eingewiesen. Einhergehend mit einer Lungenentzündung. Ich habe einen Tag vorher plötzlich Luftnot, Schwindel bekommen. Kam kaum die Treppe rauf. Dachte es ging vorbei und legte mich ins Bett. Am anderen Tag fühlte ich mich schwach und ging zum Arzt. Dort wurden entsprechende Blutuntersuchungen gemacht. Ergebnis Lungenembolie und sofort mit Rettungswagen ins Krankenhaus.
Ich bekam Blutverdünner, Antibiotika gegen die Lungenentzündung. Ich hatte keine Schmerzen und fühlte mich recht gut. Ich hatte keinen langen Flug, keine OP, keine Gerinnungsstörungen - ohne erkennbare Genese -. Die rechte Herzseite ist angegriffen. Ein Thrombus war 1 cm groß und mehrere kleine. Nun nach Wochen fühle ich mich sehr schlapp, müde, keinerlei Anstrengung und sofort Herzbeklemmungen. Letzte Woche noch einmal EKG; wie bei der Entlassung im Krankenhaus.
Frage: " Unmittelbar nach der Embolie und auch 1-2 Wochen später so gut wie keine Beschwerden. Und jetzt nach Wochen fast täglich schlechter. Ich habe großen Kontrolltermin in der Pneumologie. Aber bis dahin? Warten? Wer hat ähnliche Erfahrungen - Beschwerden?
Danke Beate
Erkennen einer Lungenembolie
6 Montag, den 29. Mai 2017 um 10:47 Uhr
Hilgers
Ich war ein bischen trachycard, sonst nichts. EKG sonst o.k. Im Ct doppelte schwere Lungenembolie zu erkennen, wäre fast gestorben.
LE
5 Sonntag, den 29. Januar 2017 um 16:07 Uhr
christine Strohmeier
Ich hatte im September 2014 eine schwere Lungenembolie mit Nierenversagen. Ich nehme seither Marcumar und habe sehr lange gebraucht, bis ich wieder einigermaßen belastbar war. Heute, nach gut 2 Jahren, geht's mir gut - allerdings: ich habe unter Belastung Atemnot. Meine Waldspaziergänge aufwärts gehen nicht mehr ohne Unterbrechungen zum "Verschnaufen".
Also muss ich das wohl so hinnehmen.
Ich würde allerdings gerne mal eine Kur machen speziell für "Lungenangeschlagene" - darauf müsste ich wohl mal meine Hausärztin ansprechen, die weiß ja bestimmt, wie und wo man das machen kann.
Lungenembolie mit Rechtsherzbelastung
4 Freitag, den 16. Dezember 2016 um 22:09 Uhr
Andrea K. 34 Jahre alt
Ich habe im Oktober 2016 eine beidseitige Lungenembolie mit Rechtherzbelastung gehabt. 6 Wochen nach einer Venen-OP habe ich eine Muskelvenenthrombose bekommen. Ich war 10 Tage im Krankenhaus, musste täglich Heparin spritzen, 3 mal täglich habe ich Infusionen und Antibiotikum bekommen. Nach dem Aufenthalt im Krankenhaus war ich 5 Wochen auf Reha.....
Für mich waren die ersten 4 Wochen furchtbar, ich konnte nicht Treppen steigen, war bei kleinsten Belastungen außer Atem und musste Xeralto (Blutverdünner) und weiterhin Antibiotikum und Schmerzmittel nehmen. Bei der Reha gab es eine Treppe mit 96 Stufen, und das war mein Ziel, Ende der Reha diese Treppen wieder zügig hochzugehen.
Jetzt 1 Jahr nach der Embolie hat sich die Lunge und das Herz wieder stabilisiert, alles ist wieder ok, Gott sei Dank, aber wenn das Wetter nasskalt oder nur kalt ist, fühle ich mich nicht wohl. Die Lunge "rebelliert" gegen diese Kälte, ich kann morgens keine Treppen steigen ohne Atemnot und dieses komische Gefühl.... Ich habe das Problem bei meiner Lungenärztin angesprochen und habe ein Spray bekommen. Seitdem ist es angenehmer für mich, mich morgens draußen einwandfrei zu bewegen. Ich kann nur Mut machen, man muss etwas Geduld haben und auf den Körper hören.....
Lungenembolie
3 Montag, den 10. Oktober 2016 um 08:13 Uhr
Saskia Lupp
Bei mir ist die beidseitige arterielle Lungenembolie nun schon seit 1 1/2 Jahre vorbei, aber ich habe auch heute noch mit Luftnot, besonders bei Belastung, und mit Schwäche zu kämpfen. An guten Tagen kann ich bis zu 6 Stunden leichte Tätigkeiten ausüben, aber oft eher nur 3 bis 4 Stunden. Dann bin ich müde, auch geistig abgespannt und psychisch nicht mehr so belastbar. Mein Alltag leidet darunter. Ich bin selbstständig, kann mir meine Zeit zwar einteilen, aber auch nur noch ein Drittel der Aufträge annehmen, da ich auf mich mehr achten muss. Leider sieht der Staat für solche Fälle nicht wirkliche Hilfe vor. Ich habe versucht meinen Behinderungsgrad hoch setzen zu lassen, bisher vergeblich.
Beschwerden nach Lungenembolie vor 6 Monaten
2 Freitag, den 08. April 2016 um 16:12 Uhr
Maria Madleen
Nach einer beidseitigen akuten Lungenarterienembolie, die ich glücklicherweise nach einigen Wochen halbwegs überstanden hatte, trug die anschließende Reha zur weiteren Genesung bei.
Jetzt, nach weiteren drei Monaten, habe ich akute Atemnot, wie kurz vor der Embolie. Ich bin weder in der Lage 6 Stufen hintereinander zu steigen, noch habe ich Kraft 50 m langsam zu laufen. Vor 3 Monaten bin ich 400 m langsam gelaufen und habe manchmal 32 Stufen überwunden. Meine Kondition hat sich nach und nach verschlechtert. Ich habe Angst vor einer erneuten Lungenembolie. Ich nehme seit einem halben Jahr Blutverdünner und mir wurde nun ärztlicherseits gesagt, dass ich dadurch definitiv vor einer weiteren Embolie geschützt sei. Stimmt das wirklich?
Haben Sie auch ähnliche Situationen erlebt, dann schreiben Sie bitte ein paar Worte für mich. Danke!
TBVT + LE
1 Donnerstag, den 04. Juni 2015 um 19:05 Uhr
Beate
Habe vor 4 Wochen eine TBVT bds. und eine ausgedehnte LE bds. erlitten. Seither habe ich HRST, Hypotonie und eine Rechtsherzinsuff.
Das heißt: ich bin extrem kurzatmig, erschöpft, ständig müde und antriebsarm.
Als neue Medikamente erhielt ich einen Betablocker, ACE Hemmer und Xarelto.
Wie lange wird es dauern, bis ich wieder die "Alte" bin...
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