Wie wird eine periphere arterielle Verschlusskrankheit vom Arzt festgestellt?

Der Verdacht auf eine "periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)" lässt sich relativ einfach absichern. Bereits die Pulsmessung am Fuß und Bein liefert dem Arzt Hinweise auf das mögliche Vorliegen einer Verengung der Beinarterie.

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Wegweisend kann auch eine Blutdruckmessung an Armen und Beinen sein: Liegt der obere Blutdruckwert an den Beinen um 10% unterhalb der Werte am Arm, ist dies nach neuesten Erkenntnissen ein wichtiger möglicher Hinweis auf eine Verschlusserkrankung in den Beinen.

Von Ultraschall bis Computertomographie: Apparative Diagnostik

Eine Ultraschalluntersuchung ermöglicht die Darstellung fast aller Gefäßabschnitte sowie die Beurteilung der Durchblutung. Damit lässt sich die genaue Lokalisation der arteriellen Verengung sowie in einigen Fällen sogar die Art der Verengung ausmachen. Die Ultraschalluntersuchung der Gefäße ist vollkommen schmerzlos.

Weiterführende Untersuchungen sind meist nur in fortgeschrittenen Stadien der pAVK notwendig, wenn gefäßchirurgische Maßnahmen erwogen werden. Dies sind z.B. radiologische Gefäßdarstellungen mit Kontrastmitteln. Auch eine sogenannte Angiographie in Verbindung mit der Computertomographie (CT) ist möglich, wenn andere Untersuchungen nicht aussagekräftig genug waren.

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