Muss bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit immer operiert werden?

Nein, besonders in den Stadien I und II der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) liegt der Fokus auf der nicht-operativen Behandlung. Große Bedeutung hat vor allem die Reduzierung von Risikofaktoren der Arteriosklerose. Dazu zählen Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht, die Zuckerkrankheit und falsche Gewohnheiten wie Rauchen und Bewegungsmangel.

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Auch Medikamente können bei der Bekämpfung der Risikofaktoren wichtig sein (z.B. bei Bluthochdruck oder bei zu hohen Blutfetten). Außerdem ist ein Gehtraining von großer Bedeutung. Ein gezieltes Gehtraining verhindert das Fortschreiten der Erkrankung und sorgt für die Neubildung von Blutgefäßen (es entstehen Umgehungskreisläufe). Damit kann die schmerzfreie Gehstrecke langsam aber sicher immer weiter verlängert werden.

Daneben gibt es gefäßaktive Medikamente, die die Fließeigenschaften des Blutes verbessern, und gefäßerweiternde Mittel wie das Prostaglandin E1.

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