Geht ein Aneurysma häufiger mit weiteren Gefäß- und Herzproblemen einher?

Ja, häufig bestehen zusätzlich Veränderungen an anderen Gefäßen, z.B. eine Verengung der Herzkranzgefäße (koronare Verschlusskrankheit), aber auch der Gefäße der Beine (periphere arterielle Verschlusskrankheit), des Halses oder des Gehirns.

Vergesellschaftet ist das Auftreten von Aneurysmen außerdem häufig mit Bluthochdruck, der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz).

Diese Koinzidenz ist kein Zufall: Die Entstehung von Aneurysmen beruht meist auf Gefäßveränderungen im Rahmen einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Das Risiko für ein Aneurysma lässt sich somit reduzieren, in dem die Risikofaktoren der Arteriosklerose (Rauchen, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht, Bewegungsmangel, etc.) bekämpft und ausgeschaltet werden.

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