Woher stammt eigentlich das Cholesterin?

Cholesterin ist ein natürlicher Bestandteil annähernd aller Körpergewebe. Es wird unter anderem zur Stabilisierung von Zellmembranen sowie zur Herstellung von Gallensäuren, Vitamin D und von Hormonen benötigt.

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Im gesamten Körper befinden sich etwa 140 g Cholesterin, wovon sich allerdings rund 95% in den Zellen befinden, also nicht im Blut unterwegs sind.

Der Körper bildet täglich ein bis zwei Gramm Cholesterin selbst. Hauptproduktionsorte sind die Leber und die Darmschleimhaut. Ein weiterer Teil wird mit der Nahrung aufgenommen, wobei Cholesterin vor allem in Nahrungsmitteln aus tierischen Produkten enthalten ist. Die Aufnahme des Cholesterins erfolgt im Dünndarm, die Speicherung in der Leber.

Autoren: Dr. med. Julia Hofmann & Dr. med. Jörg Zorn

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