Grundlagen Fettstoffwechsel

Woher stammt eigentlich das Cholesterin?

Cholesterin ist ein natürlicher Bestandteil annähernd aller Körpergewebe. Es wird unter anderem zur Stabilisierung von Zellmembranen sowie zur Herstellung von Gallensäuren, Vitamin D und von Hormonen benötigt.

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Was ist „gutes“ Cholesterin und was ist „schlechtes“ Cholesterin?

Damit fettlösliches Cholesterin im Blut transportiert werden kann, sind Trägersubstanzen nötig (denn Blut selbst ist eine wässrige Lösung). Diese Trägersubstanzen sind Eiweiße (Proteine). Man spricht von Lipoproteinen, weil diese Proteine für den Fetttransport zuständig sind.

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Warum ist ein hoher HDL-Cholesterin-Wert wichtig?

Das HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein) als Teil des Gesamtcholesterins im Blut hat schützende Eigenschaften, denn dieses Cholesterin wird von den Gefäßen in die Leber zurück transportiert und dort abgebaut, so dass es an den Gefäßen keinen Schaden anrichtet.

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Wie hoch sollte das gefäßschützende HDL-Cholesterin sein?

Der Wert des HDL-Cholesterins sollte 40 mg/dl (unter 1,0 mmol/l) nicht unterschreiten. Die anderen Zielwerte des Cholesterins, also Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin, hängen vom individuellen Herz-Kreislauf-Risiko einer Person ab.

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Wie viel des Cholesterins im Blut kommt eigentlich aus der Nahrung?

Der Anteil des Cholesterins im Blut, den der Körper selbst bildet, ist erheblich höher als der Anteil, der über die Nahrung aufgenommen wird. Nur 15% des Blutcholesterins stammt aus der Nahrung.

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Welche Rolle spielen die Triglyceride?

Unabhängig vom Cholesterinwert sind erhöhte Triglyceridwerte ein Risikofaktor für die Arteriosklerose. Nicht selten sind sowohl die Cholesterinwerte als auch die Triglyceridwerte erhöht. Man spricht dann von kombinierter Fettstoffwechselstörung oder kombinierter Hyperlipidämie.

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Was sind "schlechte Leberwerte"?

Man hätte diese Frage auch auf fast jedem anderen unserer Themenportale stellen können (siehe alle weiteren Navigatoren), denn zu hohe Leberwerte können mit fast allem etwas zu tun haben. Und längst nicht immer ist die Leber überhaupt die Ursache der "schlechten Leberwerte".

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Was sind Lipoproteine?

Lipoproteine sind Transporteiweiße mit der Aufgabe, Fett im Blut zu transportieren. Da Wasser fettabweisend ist, müssen die Fettstoffe (v.a. Cholesterin und Triglyceride) zum Transport im Blut an diese Trägerproteine gebunden werden. Es gibt Lipoproteine, die Cholesterin transportieren, und Lipoproteine, die auf den Transport von Triglyceriden spezialisiert sind.

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Was ist eine familiäre Hyperlipidämie (Hypercholesterinämie, Hypertriglyceridämie)?

Unter familiärer Hyperlipidämie (oder konkreter: familiäre Hypercholesterinämie, familiäre Hypertriglyceridämie) versteht man gehäuft vorkommende Fettstoffwechselstörungen in der Familie. Die Ursachen liegen im Erbgut mit Veränderungen von Genen.

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Was ist der Arteriosklerose-Risiko-Index?

Der Arteriosklerose-Risiko-Index errechnet anhand der Blutfette, wie hoch das individuelle Risiko ist, an einer Gefäßverkalkung zu erkranken. Wie hoch also die Gefahr ist, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen. Der Wert lässt sich anhand der Cholesterinwerte bzw. der sogenannten Lipoproteine bestimmen.

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