Austernpilze: Natürlich Cholesterinwerte senken

Austernpilze sind fast wie Medizin: Sie senken die Fettspiegel im Blut. Anscheinend enthalten die Pilze einen bestimmten Wirkstoff, der das Entstehen von Cholesterin und Triglyceriden hemmt. Sowohl Cholesterin als auch Triglyceride gelten als Risikofaktoren für Erkrankungen von Herz und Kreislauf.

Auch die Triglyceride veringern sich

Ermittelt haben Wissenschaftler die Wirkung der Austernpilze an Studenten, die zur einen Hälfte täglich 600 ml Pilzsuppe und zur anderen Hälfte die gleiche Menge Tomatensuppe löffelten – und das drei Wochen lang. Danach wurde das Blut der Teilnehmer untersucht. Die Triglyceride hatten sich in dieser Zeit in bedeutendem Umfang vermindert. Auch das LDL-Cholesterin, das als das schlechte Cholesterin bezeichnet wird, war merklich gefallen.

Hohe Triglycerid-Werte gelten als Auslöser von Herzinfarkt, Schlaganfall und Entzündungen der Bauchspeicheldrüse. LDL-Cholesterin wird für die Verkalkung von Gefäßen (Ateriosklerose) verantwortlich gemacht.

Welche Substanz in den Austernpilzen diesen Abbau von Blutfetten bewirkt, weiß man noch nicht genau. Aber die Austernpilze erreichen das auf zwei Wegen. Zum einen hemmen sie die Bildung von Cholesterin. Und zum anderen sorgen die vielen Ballaststoffe in den Pilzen dafür, dass Cholesterin mit der Verdauung ausgeschieden wird.

WANC 31.08.2011
Quelle: Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung der Leibniz Universität Hannover

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