Yoga kann Herzrhythmus stabilisieren

Wer unter Vorhofflimmern leidet, sollte möglicherweise Yoga machen. In einer US-amerikanischen Studie konnte die Herzrhythmusstörung mit regelmäßigen Yoga-Übungen zumindest leicht eingedämmt werden.

In der Untersuchung wurden 49 Patienten mit Vorhofflimmern neben der üblichen Therapie in ein dreimonatiges Yoga-Training einbezogen. Sie wurden verglichen mit Patienten einer Vergleichsgruppe, die einer sportlichen Tätigkeit ihrer Wahl nachgehen konnten.

Weniger "Flimmer-Perioden" mit Yoga

Zwar reduzierten sich auch unter den Yoga-Übungen nur bei einem kleinen Teil der Patienten die Zeiten mit auftretendem Vorhofflimmern (3,8%). Im Vergleich zu den Nicht-Yoga-Patienten war das aber immerhin eine Verbesserung um rund 50%.

Nach Ansicht der Autoren hat Yoga durch seine meditativen Wirkungen einen beruhigenden Einfluss auf den Herzrhythmus. Auch wenn die Studienergebnisse nicht imposant waren, kann man sich zumindest gut vorstellen, dass da was dran ist.

WANC/zo 04.04.2011
Quelle: American College of Cardiology

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