Vorhofflimmern: Die Zahl der Erkrankten steigt

Vorhofflimmern wird immer mehr zur Volkskrankheit. Da wir im Schnitt immer älter werden, tritt auch diese typische Herzrhythmusstörung des Alters immer häufiger auf. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung eines großen Patientenregisters vom "Kompetenznetzwerk Vorhofflimmern".

Zur Zeit sollen es demnach etwa 1 Million Menschen in Deutschland sein, die Vorhofflimmern haben. Hochrechnungen besagen, dass es in 40 Jahren etwa 2,5 Millionen sein werden.

Favorisierte Behandlung: Kardioversion

Die Datenanalyse zeigt aber auch noch andere interessante Auswertungen. Demnach sind die häufigsten angewandten Behandlungsmethoden in dieser Reihenfolge:

  • elektrische Kardioversion
  • medikamentöse Therapie (Antiarrhythmika)
  • Katheterablation
  • Schrittmacher

Die gute Nachricht: Nach den vorliegenden Daten verläuft die Behandlung bei der Mehrzahl der Betroffenen erfolgreich.

Wenn es doch zu Komplikationen kommt, sind am häufigsten:

  • Schlaganfall (10%)
  • Blutungen durch die blutverdünnende Therapie (5%)


Autoren: WANC/, 07.04.05

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