Kann man eine Rosacea operativ entfernen?

Sichtbare Äderchen (sog. Teleangiektasien) und Papeln können mit dem Laser oder der sogenannten IPL-Technik (Intensiv Gepulste Lichtquelle) entfernt werden.

Die Behandlung eines Rhinophyms (sind knollenartige Hautwucherungen im Bereich der Nase, die bei einem schweren Krankheitsverlauf auftreten können) erfordert meist einen kleinen chirurgischen Eingriff.

Folgende Behandlungsmethoden können alternativ oder zusätzlich zu der medikamentösen Therapie angewendet werden:

Laserbehandlung und Verödung

Bei der Laserbehandlung können die geröteten Hautstellen gezielt mithilfe eines gebündelten Lichtstrahls „beschossen“ werden. Dabei verdampfen die erweiterten Blutgefäße und werden anschließend vom Körper abgebaut. Das umliegende Gewebe ist von diesem Prozess nicht betroffen und bleibt unverletzt. Zudem besteht die Möglichkeit, die erweiterten Äderchen elektrisch zu veröden. Dabei werden die Blutgefäße mithilfe eines Lasers in mehreren Sitzungen verödet.

Photodynamische Therapie (PDT)

Bei der photodynamischen Therapie wird dem Patienten eine bestimmte Substanz (ein sog. Photosensibilisator) verabreicht. Das Mittel reichert sich an den von der Rosacea betroffenen Hautstellen an. Anschließend werden die Areale von außen mit hochintensiven Lichtquellen (Laser oder LEDs) bestrahlt. Durch dieses Verfahren kann das schädliche Gewebe zerstört werden, während das gesunde Gewebe unversehrt bleibt.

Chirurgischer Eingriff

Operative Verfahren wie das Dermashaving und die Dermabrasion kommen vor allem bei der Behandlung eines Rhinophyms (Knollennase) infrage. Bei diesen Behandlungsmethoden werden entweder mit einem Skalpell (Dermashaving) oder der Fräse (Dermabrasion) die Hautverdickungen schichtweise abgetragen und die Nase Schritt für Schritt „modelliert“. Zudem können auch abtragende Laser zur Behandlung eines Rhinophyms verwendet werden. Dabei wird das gewucherte Gewebe mit einem Laser abgetragen, bis eine normale Nasenform erreicht wird.

Autor: Nina Peterz

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