Wie kann man sich ein Muttermal entfernen zu lassen?

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, ein Muttermal entfernen zu lassen: die operative Entfernung und das Lasern.

Die operative Entfernung

Große Muttermale werden mit einem Skalpell herausgeschnitten. Kleinere können auch herausgekratzt werden. Das entfernte Hautareal wird anschließend zur histologischen Gewebeuntersuchung in ein Labor geschickt, um feststellen zu können, ob es sich dabei um bösartiges Gewebe handelt. Die Behandlung erfolgt in Lokalanästhesie und gilt als risikoarm. Meist sind nur ein bis zwei Stiche notwendig, um die Schnittwunde wieder zu verschließen. Je nach Nahttechnik kann es zu größer oder kleiner ausfallenden Narben kommen.

Laser

Wird ein Muttermal rein aus kosmetischen Gründen entfernt, kann auch eine Laser-Behandlung infrage kommen. Dabei wird das Muttermal mit dem Laser oberflächlich entfernt. Der schmerzfreie Eingriff erfolgt meist ohne Betäubung und dauert nur einige Minuten. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass keine Narben zurückbleiben.

Wichtig: Da bei der Lasermethode Hautpigmente zerstört werden, kann es nicht mehr histologisch untersucht werden. Die Methode eignet sich daher nur zur Entfernung von Muttermalen, von denen man weiß, dass sie gutartig sind. Auf keinen Fall sollte man versuchen das Muttermal selbst zu entfernen. Hässliche Narben oder Infektionen können die Folge sein.

Übrigens

Nach dem Entfernen eines Muttermals ist es wichtig zwei Wochen lang keinen Sport zu treiben und auf Bewegungen zu verzichten, die die betroffenen Hautstellen belasten können. Außerdem muss die betroffene Hautstelle nach dem Eingriff vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Autorin: Nina Peterz

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