Welche Arten von Muttermalen gibt es?

Folgende Arten von Muttermalen können unterschieden werden:

Nävus (auch gewöhnliches" Muttermal)

Tritt als kleiner, weniger als fünf Millimeter großer, einfarbiger und regelmäßig begrenzter Fleck in Erscheinung.

Kongenitaler Nävus (angeborenes Muttermal)

Die Anlagen für diese Art von Muttermal sind schon bei der Geburt vorhanden. Ein angeborenes, sehr großes Muttermal, kann sich bereits bei der Geburt zeigen oder auch erst im Laufe des ersten Lebensjahres sichtbar werden. Wichtig: Angeborene Muttermale besitzen ein größeres Risiko Krebs auslösend zu sein als erworbene Muttermale, die sich erst im Laufe der Zeit entwickeln. Sie sollten daher regelmäßig und besonders genau beobachtet werden.

Papillomatöser Nävus (erhabenes Muttermal)

Sind kleine einfarbige Knötchen die eine gefurchte Oberfläche besitzen. Häufig wachsen auch ein oder mehrere Haare aus diesem Muttermal.

Dysplastischer Nävus (ungewöhnliches Muttermal)

Der dysplastische Nävus ist größer als fünf Millimeter, flach oder erhaben und besitzt eine asymmetrische Form. Zudem ist er unregelmäßig begrenzt und pigmentiert. Das Muttermal kann schnell anwachsen und einen Juckreiz auslösen. Wichtig: Das dysplastische Muttermal ist oft schwer von einer bösartigen Hautveränderung (Melanom) zu unterscheiden. Personen mit solchen Muttermalen sollten sich regelmäßig von Dermatologen untersuchen lassen.

Autorin: Nina Peterz

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