Wie entsteht ein Muttermal?

Muttermale können angeboren – bereits bei der Geburt vorhanden sein- oder erworben sein. Man spricht dann auch von einem sogenannten Leberfleck.

Es wird vermutet, dass sowohl die angeborenen als auch die erworbenen Muttermale durch eine Anhäufung pigmentbildender Zellen entstehen. Der Fachausdruck hierfür ist Pigmentnävus.

Die farbbildenden Zellen (Melanozyten und Naevuszellen) wandern aus dem Körper in die Haut. Sie sammeln sich an einer bestimmten Hautstelle (an der Grenzschicht zwischen Ober- und Unterhaut) und vermehren sich. Gelangen sie in die obere Lederhaut, entsteht ein bräunlich bis schwarz gefärbter Hautfleck. Wandern die Zellen tiefer in die Lederhaut ein, verlieren sie ihre Fähigkeit zur Pigmentbildung. Anstatt eines Pigmentflecks bildet sich Narbengewebe.

Leberflecken und Muttermale treten meistens an Stellen auf, die der Sonne stark ausgesetzt sind. Zudem können sie sich über die Jahre hinweg immer wieder verändern. Ein Muttermal kann zunächst flach erscheinen und später erst erhaben, beispielsweise mit warzig fühlbarer Oberfläche. Manche Muttermale sind behaart. Ein Leberfleck kann sich mit der Zeit aufwölben (Compoundnävus) oder sich im Alter wieder zurückbilden. Im Durchschnitt besitzen Hautflecken eine Größe von ca. fünf Zentimeter.

Autorin: Nina Peterz

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