Warum treten Hautflecken häufig erst im Alter auf?

Altersflecken (medizinisch Lentigo senilis) stellen eine Form der Pigmentflecken dar und treten meistens erst im Alter über 40 Jahren auf.

Prinzipiell aber können sie auch schon mit 30 Jahren auftreten oder bei Kindern und Jugendlichen vorhanden sein (sog. Lentigo solaris).

Warum es überhaupt zur Bildung von Hautflecken kommt, hängt unter anderem mit dem persönlichen Hauttyp, der genetischen Veranlagung sowie der Menge an empfangener ultravioletter Strahlung zusammen. Generell gilt: Altersflecken entstehen umso schneller, je häufiger die Haut der Sonne ausgesetzt ist. Das ist auch Grund dafür, wieso Altersflecken oft an Körperstellen auftreten, die häufig mit dem UV-Licht in Berührung kommen (z. B. Gesicht, Handrücken, Dekolleté, Schultern).

Generell neigen Menschen mit heller Haut schneller zu Pigmentansammlungen und Altersflecken, als dunklere Hauttypen. Spätestens aber ab einem Alter von 60 Jahren weist beinahe jeder, Altersflecken auf.

Altersflecken vorbeugen

Hyperpigmentierungen sind in der Regel harmlos und stellen für die Betroffenen meist nur ein optisches Problem dar. Um Altersflecken vorzubeugen, sollte starkes Sonnenlicht und künstliche Bestrahlung (Sonnenbank) in großem Maße vermieden werden. Zudem ist es vor allem im Sommer wichtig, eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden.

Autorin: Nina Peterz

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