Welche Faktoren begünstigen Pigmentflecken?

Die beiden wichtigsten Einflussfaktoren sind Sonnenlicht und weibliche Hormone.

Weibliche Hormone

Frauen, die die Pille einnehmen, neigen häufig zu einer vermehrten Pigmentbildung. Die Ursache dafür ist, dass es durch den veränderten Hormonhaushalt zu einer vermehrten Produktion des Farbstoffes Melanin kommt, der in der Oberhaut abgelagert wird und dort als dunkler Fleck erscheint. Wichtig: Wenn ein Zusammenhang zwischen der Einnahme der Pille und der Entstehung von Pigmentflecken vermutet wird, sollte unbedingt ein Frauenarzt aufgesucht werden.

Auch eine Schwangerschaft kann Pigmentstörungen begünstigen. Durch den erhöhten Östrogenspiegel bilden sich vermehrt dunkle Flecken (sogenannte Chloasma oder Melasma) auf der Haut.

Zudem reagiert die Haut während einer Schwangerschaft besonders empfindlich auf Sonnenlicht. Vorhandene Hautflecken können dunkler werden und es können sich neue Flecken bilden. Oft treten die Flecken im Gesicht auf oder aber auch als dunkler Strich am Bauch (auch linea negra bezeichnet).

Sonnenlicht

Pigmentflecken entstehen vor allem als Reaktion auf Sonnenlicht. Das UV-Licht regt die Pigmentzellen in der Oberhaut dazu an, vermehrt braunen Farbstoff zu bilden, um sich vor dem Sonnenlicht zu schützen. Wer es mit dem Sonnenbaden allerdings übertreibt oder sich ungeschützt der Sonne aussetzt, fördert die Bildung von Pigmentflecken und riskiert zudem einen Sonnenbrand. Je nach Hauttyp kann die Eigenschutzzeit der Haut (man unterscheidet vier Hauttypen) unterschiedlich ausfallen.

Veranlagung und Medikamente

Neben der UV-Strahlung spielt auch die Veranlagung eine Rolle. Zudem können auch bestimmte Medikamente (z. B. Antibiotika, bestimmte Chemotherapeutika, aber auch Johanniskrautpräparate) die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und somit Pigmentstörungen begünstigen.

Autorin: Nina Peterz

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