Wie kann man sich vor Pigmentflecken schützen?

Wichtig ist es, die Haut vor der Sonne zu schützen. Denn ausgiebige Sonnenbäder können im Laufe der Jahre dazu führen, dass sich vermehrt Pigmentflecken bilden.

Der Grund dafür ist, dass bestimmte Zellen (die sogenannten Melanozyten) durch die häufige UV-Strahlung vermehrt Melanin produzieren. Wenn sich die Pigmente nicht mehr gleichmäßig verteilen, klumpen sie zusammen: Dunkle Pigmentflecken sind die Folge.

Die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme, um sich vor Pigmentflecken zu schützen, besteht darin, die Haut nicht zu häufig und zu lange der direkten Sonnenstrahlung auszusetzen. Zudem sollte man die Haut (vor allem häufig betroffene Körperstellen wie Gesicht, Handrücken und Unterarme) im Freien immer mit einer Sonnencreme schützen.

Richtiger Lichtschutzfaktor

Helle Hauttypen sind empfindlicher, als dunkle und sollten noch stärker auf einen Sonnenschutz mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor achten. Um festzustellen, welcher Lichtschutzfaktor am besten für einem geeignet ist, multipliziert man die Zahl des LSF mit der Zeit, die man normalerweise in der Sonne verbringen kann, ohne dass die Haut rot wird.

Das heißt: Wer zum Beispiel 20 Minuten in der Sonne bleiben kann, ohne dass sich die Haut rötlich verfärbt und einen LSF von 30 wählt, kann sich ca. 10 Stunden draußen aufhalten. Wichtig ist es außerdem, sich nach dem Baden oder nach dem Sport wieder einzucremen. Denn durch Schwitzen, Baden oder Reibung von Kleidung, kann ein Teil des Schutzes verloren gehen.

Medikamente

Außerdem: Wenn Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt nach möglichen Nebenwirkungen nachfragen. Einige Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und Pigmentstörungen begünstigen.

Autorin: Nina Peterz

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