Kann ein Pilz Ursache für Hautflecken sein?

Ja. Weiße Flecken auf der Haut können in Folge einer Pilzerkrankung entstehen. Der Fachbegriff für diese nicht ansteckende Hautkrankheit ist „Pityriasis versicolor“ (Kleienpilzflechte).

Der Pilz macht sich im Sommer durch weiße, scharf begrenzte Flecken (sog. Hypopigmentierungen) auf der Haut bemerkbar, die häufig miteinander verschmelzen und nicht braun werden. Die Flecken können aber auch rötlich-braun sein und in Form von dunklen Flecken auf der Haut (meist heller Haut) auftreten.

Grund für die Flecken ist, das der so entstandene Pilzteppich keine Sonnenstrahlen (UV-Strahlen) mehr hindurchlässt. Dadurch kann der Körper kein Melanin mehr bilden. Zudem produziert der Pilz Toxine, welche die Melanin-Synthese in der Haut hemmen. Weiße fleckige Hautveränderungen, die häufig am Rücken und auf der Brust auftreten, sind die Folge.

Behandlung wichtig

Der Pilz kann sich über den ganzen Körper ausbreiten und muss daher unbedingt behandelt werden. Zur Behandlung reibt man die befallenen Hautstellen mit einem alkoholhaltigen Antipilzmittel ein. Zusätzlich ist die Verwendung eines Antipilzshampoos wichtig. Auslöser der Hauterkrankung ist nämlich ein Hefepilz, der sich bei gesunden Menschen besonders auf dem Kopf und in den Haarfollikeln (und an benachbarten Hautstellen) ansiedelt.

Autorin: Nina Peterz

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