Wodurch entstehen Pigmentflecken?

Pigmentflecken werden durch bestimmte Hautzellen (Melanozyten) verursacht, die den Hautfarbstoff Melanin produzieren. Sammelt sich an einer bestimmten Stelle übermäßig viel Melanin, entstehen braune Flecken.

Hauptursache für die Entstehung von Pigmentflecken sind UV-Strahlen. Zudem spielt auch die Veranlagung eine gewisse Rolle.

Folgende weitere Ursachen sind möglich:

Hormone:

Hormone können die Bildung von Pigmentflecken begünstigen. Schwangere und Frauen, die die Anti-Baby-Pille einnehmen oder andere hormonhaltige Präparate verwenden, leiden häufig unter Pigmentflecken. Pigmentstörungen, die in der Schwangerschaft auftreten, nennt man auch Chloasmen. Sie treten als großflächiger, gelblich bis bräunlich pigmentierter Bereich im Gesicht auf. Chloasmen verschwinden nach der Entbindung von alleine wieder.

Medikamente:

Bestimmte Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut und können eine Pigmentstörung begünstigen. Dazu zählen:

  • Antibiotika;
  • bestimmte Chemotherapeutika;
  • Johanniskraut-Präparate.

Krankheiten:

Bestimmte Krankheiten können die Ursache für dunkle pigmentierte Hautstellen sein. Nach einer Verbrennung oder einer Infektionskrankheit (wie Gürtelrose oder Syphilis) beispielsweise können Pigmentflecken zurückbleiben. Aber auch ein Insektenstich oder Hauterkrankungen (wie Schuppenflechte oder Akne) können Pigmentflecken begünstigen.

Ein Überblick über Krankheiten, die häufiger zu Hautflecken führen können:

  • Gürtelrose (Herpes zoster);
  • Schuppenflechte (Psoriasis);
  • Akne;
  • Krebserkrankungen, Tumore;
  • Stoffwechselstörungen;
  • Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie);
  • Vitaminmangel (Folsäure oder Vitamin B12).

Hautkrebs:

Im schlimmsten Fall kann hinter den Hauterscheinungen ein gefährlicher Hautkrebs (schwarzer Hautkrebs) stecken. In der Regel erweisen sich Pigmentstörungen aber als harmlos.

Autorin: Nina Peterz

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