Was sind Pigmentflecken?

Pigmentflecken (sog. Hyperpigmentierungen) sind bräunliche Verfärbungen der Haut. Sie treten meist an Hautstellen auf, die häufig der Sonne ausgesetzt sind – zum Beispiel im Gesicht, auf dem Dekolleté oder an den Händen.

Pigmentflecken können schon bei der Geburt vorhanden sein oder erst im Laufe des Lebens entstehen. Bei Pigmentflecken, die jenseits des 50. Lebensjahres entstehen, handelt es sich oft auch um sogenannte Altersflecken (Lentigo solaris). Hellhäutige Menschen neigen vermehrt zu Pigmentierungsstörungen.

Meist harmlos, dennoch bitte beobachten

Bei Pigmentflecken handelt es sich selten um bösartige Hautveränderungen. Die braunen Flecken sind meist völlig harmlos und für die Betroffenen eher ein ästhetisches Problem.

Pigmentflecken sind insgesamt sehr vielfältig im Erscheinungsbild. Sie können in Form von Sommersprossen, Muttermalen, Leberflecken oder Altersflecken auftreten. Wenn solche Pigmentveränderungen allerdings sehr unregelmäßig wirken, entweder am Rand oder auch in der Farbe, bedürfen sie einer ärztlichen Abklärung.

Formen: Café-au-Lait-Fleck

Der hell- bis dunkelbraun gefärbte „Nävus pigmentosus“ ist eine Sonderform der Pigmentstörung, den man wegen seines Aussehens auch Café-au-Lait-Fleck nennt. Er sieht ähnlich aus wie der „Nävus spilus“, der handtellergroß werden kann und dunklere Einsprenkelungen aufweist. Sowohl der Café-au-Lait-Fleck als auch der „Nävus spilus“ sind angeboren und können sich mit zunehmendem Alter vergrößern.

Die „Weißfleckenkrankheit“ Vitiligo zählt ebenfalls zu den Pigmentstörungen. Typische Merkmale dieser Erkrankung sind Pigmentstörungen in Form von weißen, pigmentfreien Hautflecken, die sich langsam ausweiten können.

Autorin: Nina Peterz

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