Lasertherapie bei Pigmentstörungen: Was passiert während der Behandlung?

Bei der Lasertherapie werden die betroffenen Pigmente der oberen Hautschicht durch kurze Lichtpulse angegriffen. Das umgebende Gewebe wird dabei nicht beschädigt. Durch die Laserbestrahlung werden die Pigmentpartikel gezielt zertrümmert. Die Fragmente werden anschließend durch Phagozytose („Fresszellen“ des Körpers) resorbiert und über das Lymphsystem abtransportiert.

Die Lichtpulse erzeugen einen kurzen Schmerz, vergleichbar mit kleinen Nadelstichen. Eine Betäubung ist in den meisten Fällen nicht nötig. Eine narkotisierende Creme kann aber auf Wunsch aufgetragen werden.

Mehrere Behandlungen nötig

Zur Entfernung der Pigmentstörungen sind mehrere Laser-Behandlungen notwendig. Wie oft gelasert werden muss, hängt unter anderem von der Hautdicke ab. Zudem kommt es darauf an, was man  will: Manchen reicht eine Aufhellung, andere wollen eine vollständige Entfernung. In der Regel dauert eine Sitzung nur wenige Minuten. Die Dauer der Behandlung richtet sich allerdings immer auch nach der Größe der Pigmentstörung.

Risiko: Narben

Nach der Lasertherapie muss die betroffene Hautpartie mindestens 15 Minuten lang mit einem Gelkissen gekühlt werden. Meist bildet sich nach dem Eingriff eine feine Kruste, die einige Tage lang mit einer Wundsalbe behandelt werden kann. Gegebenenfalls kann zusätzlich ein Pflaster angelegt werden. Die durch den Laser entstandene Hautrötung klingt meist nach einigen Tagen von selbst ab.

Wichtig: Nach dem Eingriff sollte die gereizte Haut einige Zeit lang gut vor der Sonne geschützt werden (am besten mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor). Mit einer Narbenbildung ist normalerweise nicht zu rechnen, sie kann aber nie ganz ausgeschlossen werden – besonders nicht bei sensiblen Hauttypen.

Autorin: Nina Peterz

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