Warum wird die Mundrose auch Stewardessen-Krankheit genannt?

Die Mundrose wird auch Stewardessen-Krankheit genannt. Dieser Name rührt von der Tatsache, dass Flugbegleiterinnen im Rahmen ihrer Reisen kortisonhaltige Cremes aus Amerika mit nach Deutschland gebracht haben.

Kortison ist bei Mundrose nicht zu empfehlen

Das hat folgenden Hintergrund: Zu Beginn einer Kortison-Therapie können Kortison-Präparate dabei helfen, die Symptome der Mundrose zu lindern. Wenn man das Kortison aber absetzt, kommt es zu einer wesentlichen Verschlimmerung der Beschwerden und die Erkrankung lässt sich umso schwerer behandeln.

Ein weiterer Grund, warum die Mundrose auch Stewardessenkrankheit genannt wird, ist, dass Flugbegleiterinnen meist sehr viel Make-up und Pflegeprodukte verwenden. Dazu sollte man Folgendes wissen:

Ausgangspunkt der Mundrose ist eine Irritation der Haut, die zum Beispiel durch eine übertriebene Gesichtspflege entstehen kann. Durch die häufige Verwendung von Pflegemitteln und Kosmetika gerät die Haut aus ihrer natürlichen Balance. Die Haut kann die Flüssigkeit nicht mehr richtig speichern, trocknet aus und beginnt zu spannen und brennen. Meist führt dies dazu, dass die Betroffenen noch mehr Kosmetikartikel verwenden, um dieses Gefühl zu unterdrücken und, um etwas gegen die ausgetrocknete Haut zu unternehmen. Das wiederum irritiert die Haut immer weiter - ein Teufelskreis entsteht. Die Entzündungen führen schließlich zu den Symptomen einer Mundrose.

Autorin: Nina Peterz

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