Was bringen Hühneraugenpflaster?

Hühneraugenpflaster dienen vor allem dem Zweck, das Hühnerauge aufzuweichen, um es danach besser entfernen zu können. Das kann funktionieren, wenn das Hühnerauge noch recht klein und nicht tief ins Innere vorgedrungen ist. Hüten Sie sich aber davor, das Hühnerauge nach der Pflasterbehandlung bei etwaigen Schwierigkeiten mit Gewalt und Messer o.ä. zu entfernen.

Bei Hühneraugen, die eher groß und tiefer gewachsen erscheinen, sollten Sie auf eine Selbstbehandlung mit Pflastern lieber von vornherein verzichten und einen Arzt oder Fußpfleger aufsuchen. Das gilt auch, wenn das Hühnerauge entzündet oder gerötet ist.

Nicht bei Diabetes oder Durchblutungsstörungen

Hühneraugenpflaster enthalten meist Salicylsäure. Der Wirkstoff Salicylsäure weicht das Hühnerauge auf, so dass der Dorn besser entfernt werden kann. Es gibt verschiedene Hühneraugenpflaster, die mitunter angepasst und fixiert werden müssen.

Abzuraten ist von Hühneraugenpflastern, wenn Sie an Durchblutungsstörungen, Diabetes oder einer Neuropathie leiden, ebenso bei Kindern.

Welche Hühneraugenpflaster sind die besten? Worauf kommt es an?

Das Angebot von Hühneraugenpflastern ist groß. Welche die besten sind, kann so pauschal nicht beantwortet werden. Hühneraugenpflaster haben verschiedene Größen und Formen. Welche Form benutzt werden kann, hängt davon ab, wo sich das Hühnerauge befindet. Auf einem Hammerzeh ist ein anderes Hühneraugenpflaster notwendig als am Fußrand.

Es ist gleich, ob ein Hühneraugenpflaster mit einem Gel oder einer Paste mit Salicylsäure getränkt ist. Ein Hühneraugenpflaster muss das Hühnerauge abpolstern, um den Druck zu nehmen. Es muss gut zu fixieren sein, damit das Pflaster nicht verrutscht und keine gesunde Haut schädigen kann.

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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