Wie kann man verhindern, Hühneraugen zu bekommen?

Sie können viel dazu beitragen, um ein Hühnerauge zu verhindern. Das wichtigste ist die Fußhygiene und dabei vor allem das regelmäßige Entfernen von Hornhaut. So kann keine Druckstelle entstehen, woraus sich ein Hühnerauge entwickeln kann.

Wichtig außerdem: Wenn bei bestimmten Schuhen irgendetwas drückt, sollten Sie darauf achten, dass sich daraus keine Hornhautschwiele entwickelt. Denn die ist der erste Schritt zum schmerzenden Hühnerauge. Noch besser ist natürlich, gar nicht erst Schuhe anzuziehen, dei drücken.

Hier einige weitere Tipps:

  • Wenn Sie zu Hornhautbildung neigen, ist zur Hornhautentfernung ein kurzes Fußbad zu empfehlen. Lange Fußbäder weichen die Haut auf und Sie können nicht abschätzen, wo die gesunde Haut beginnt, wenn Sie Hornhaut entfernen. Entfernen Sie zu viel, haben Sie anschließend Schmerzen, bis sich wieder eine schützende Hornhautschicht gebildet hat. Ein wenig Hornhaut muss als Schutz bleiben und darf niemals total entfernt werden.

  • Tragen Sie bequeme Schuhe. Schneiden Sie eine Sohle aus dünner Pappe und legen diese beim Schuhkauf in den Schuh. Passt die Sohle, ist der Schuh weit genug. So können Druckstellen zwischen den Zehen und am Ballen verhindert werden.

  • Tragen Sie keine Absätze über drei Zentimeter, um den Vorfuß nicht zu stark zu belasten. Durch die Belastung entstehen Druckstellen, unter den sich ein Hühnerauge entwickeln kann.

  • Achten Sie auf eine gut gepolsterte, biegsame Schuhsohle.

  • Einmal wöchentlich sollten Sie die Hornhaut mit einem Hornhautschwamm oder Bimsstein entfernen.

  • Laufen Sie viel barfuß, um die Fußmuskulatur zu kräftigen und um einem Senk- und Spreizfuß vorzubeugen.

  • Cremen Sie täglich Ihre Füße ein. Trockene spröde Haut begünstigt Hühneraugen.

  • Haben Sie eine Fußfehlstellung, sorgen Sie für jährliche neue Einlagen, um den Fuß zu entlasten. Dieser Zeitraum ist notwendig, weil sich der Fuß durch die Einlagen verändert.

  • Achten Sie beim Schuhkauf darauf, dass das Oberleder weich ist und nicht auf die Zehen drückt.

Besuchen Sie regelmäßig einen Podologen bei:

  • Fußfehlstellungen

  • Diabetiker oder Bluter

  • oder für schöne gepflegte Füße

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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