Wie kann man sich vor Fußpilz schützen?

Bei gesunder Haut verhindern der Säureschutzmantel und die Hautflora (Schicht aus „guten“ Mikroorganismen) eine Infektion mit Fußpilz.

Man beugt einer Ansteckung also am besten vor, indem man diese Barriere erhält. Dazu muss man einerseits Verletzungen der Haut verhindern, was man durch das Tragen von bequemem Schuhwerk mit der richtigen Passform erreicht. Andererseits ist es wichtig die Füße trocken zu halten, da Feuchtigkeit die Haut aufweicht und somit das Eindringen von Pilzsporen erleichtert. Daher sollte man Schuhe aus atmungsaktivem Material tragen und zwischen verschiedenen Paaren abwechseln, damit die Schuhe ausreichend trocknen können. Außerdem sind das Tragen sowie das tägliche Wechseln von Baumwollsocken sinnvoll.

Es ist auch wichtig, die Füße nach dem Duschen gründlich zu trocknen. Dabei sollte man die Zehenzwischenräume auf keinen Fall vergessen! Handtücher müssen bei mindestens 60 °C gewaschen werden, um eventuell vorhandene Pilzsporen abzutöten. Im Idealfall gibt man Handtücher und Socken in die Kochwäsche.{

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Zum weiteren Schutz ist das Tragen von Badeschlappen in öffentlichen Schwimmbädern empfehlenswert. Dies gilt auch für andere Orte, an denen viele Menschen barfuß gehen. So wird die Chance verringert, überhaupt erst mit den Erregern in Berührung zu kommen.

Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko an Fußpilz zu erkranken. Daher empfiehlt sich eine regelmäßige Fußpflege und Kontrolle der Haut an den Füßen. Außerdem kann mit Wechselduschen der Waden die Durchblutung angeregt werden. Weiterhin beugen eine angemessene Behandlung des Diabetes und somit ausgeglichene Blutzuckerwerte Komplikationen vor.

Autorin: Dr. Anna Pleger

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