Wie kann man Fußpilz behandeln?

Bei der Behandlung von Fußpilz kommen Antipilzmittel (Antimykotika) zum Einsatz, die je nach Wirkstoff das Wachstum der Pilze hemmen (=Fungistatikum) oder sie abtöten (=Fungizid).

Häufig findet zum Beispiel das Fungizid „Terbinafin“ Anwendung, dass sowohl äußerlich in Form von Cremes, als auch innerlich in Form von Tabletten verabreicht werden kann. Zur äußerlichen Behandlung eignet sich außerdem beispielsweise das Fungistatikum „Bifonazol“. Der Vorteil dieses Wirkstoffs ist, dass er entzündungshemmend wirkt und somit den Juckreiz hemmt. Außerdem verbleibt Bifonazol länger in der Haut und muss daher weniger häufig aufgetragen werden.

Befindet sich der Fußpilz noch im Anfangsstadium, dann werden die betroffenen Hautareale äußerlich behandelt. Bei trockener Haut eignen sich Cremes am besten, da diese gleichzeitig einen pflegenden Effekt haben. Wenn man stark an den Füßen schwitzt, sind Puder oder Gele besser geeignet. Ist man in der Bewegung etwas eingeschränkt, dann kann man Sprays verwenden. Ist die Pilzinfektion schon weiter fortgeschritten, kann eine innerliche Behandlung durch die Einnahme von Präparaten notwendig sein.

Um Rückfälle zu vermeiden, ist es bei beiden Varianten wichtig, dass die Behandlung wie vom Arzt verschrieben bis zum Ende durchgeführt wird. Denn auch wenn die Symptome bereits verschwunden sind, heißt das nicht, dass der Pilz bereits vollständig abgetötet wurde! Bei der äußerlichen Anwendung muss mit einer Behandlungsdauer von 2 - 4 Wochen gerechnet werden, die innerliche Behandlung kann bis zu 6 Wochen dauern.

Autorin: Dr. Anna Pleger

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