Mallorca-Akne – was ist das?

Die Mallorca-Akne (Acne aestivalis) oder auch Sommer-Akne ist eine Sonderform der Sonnenallergie und zählt zu den häufigsten lichtbedingten Hauterkrankungen in Mitteleuropa. Sie entwickelt sich vor allem bei Menschen, die zu Akne, unreiner Haut oder fettiger Haut neigen.

Zudem tritt die Mallorca-Akne oft im Frühling oder Frühsommer auf. Das hat den Grund, dass die winterblasse Haut nicht mehr an größere Mengen UVA-Strahlung gewöhnt ist und besonders empfindlich auf die Sonneneinstrahlung reagiert.

Auslöser: fettige Haut und Sonnencremes

Die Mallorca-Akne entsteht durch das Zusammenwirken von UV-Strahlen und Bestandteilen fetthaltiger Sonnencremes oder des körpereigenen Talgs in den obersten Hautschichten. Durch die UV-Einwirkung bilden sich freie Radikale in der Haut, die in Verbindung mit den Fetten Entzündungen – besonders im Bereich der Haarfollikel – auslösen können. Die Hautveränderungen treten meist erst einige Tage nach einem intensiven Sonnenbad auf. Typische Symptome sind: starker Juckreiz, Knötchen und Pusteln.

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Hauptsächlich kommt es an talgdrüsenreichen Stellen wie den Streckseiten der Arme, dem Hals, dem Gesicht und dem Dekolleté zu Beschwerden. Häufig sind Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr von der Sommer-Akne betroffen. In der Regel bildet sie sich von selbst zurück, sobald man die Sonne meidet.

Autorin: Nina Peterz

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