Welchen Einfluss hat die Jahreszeit auf die Akne?

Die kalte Jahreszeit kann eine Akne verschlimmern. Im Winter, wenn die Temperaturen auf unter fünf Grad sinken, produzieren die Talgdrüsen immer weniger Hautfett.

Dies führt dazu, dass die Haut keinen ausreichenden Schutzmantel mehr bilden kann.

Diesen Effekt begünstigen überheizte Räume, eine geringe Luftfeuchtigkeit sowie die starken Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen zusätzlich. Die Haut trocknet aus und neigt zur Schuppenbildung. Außerdem ziehen sich durch die kalte Luft die Blutgefäße unter der Haut zusammen, um die Wärme im Körperinneren zu bewahren. Die Haut bekommt weniger Sauerstoff und Nährstoffe und ihr Stoffwechsel läuft nur mehr auf Sparflamme.

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Als Folge kann die ohnehin schon gereizte Akne-Haut einreisen, sodass Bakterien leichter in die Zwischenräume eindringen und Entzündungen auslösen können. Die vorhandene Akne verschlimmert sich.

Lichtmangel

Im Winter sind die Tage viel kürzer. Die Sonne kommt nur selten an die Haut. Natürliches Sonnenlicht (in Maßen genossen) und frische Luft, sollen einen günstigen Einfluss auf die Entwicklung der Akne haben. Im Winter hält man sich jedoch generell weniger im Freien auf. Außerdem neigt man in der kalten Jahreszeit dazu, mehr Süßigkeiten (Kekse, Schokolade, süße Getränke, usw.) zu essen als im Sommer. Zuckerhaltige Lebensmittel stehen im Verdacht, eine Akne zu begünstigen.

Autorin: Nina Peterz

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