Hilft eine Laser-Behandlung gegen Akne?

In einigen Fällen ja. Akne entsteht durch eine Überproduktion von Talg. Hautärzte setzen mittlerweile Laser ein, um die Hautkrankheit zu behandeln. Weil eine solche Behandlung aber die Lichtempfindlichkeit der Haut für einige Zeit steigert, raten sie dazu, diese Lasertherapie im Winter vornehmen zu lassen.

Eingesetzt werden zwei Arten von Lasern. Ein Diodenlaser bearbeitet die Talgdrüsen, um die Ursache der Akne an der Wurzel zu packen. Der Laser soll die Drüsen verkleinern, ohne dabei die Hautoberfläche zu beschädigen. Nach etwa zwei Wochen setzen die Hautärzte einen Farbstoff-Laser ein. Dieser soll die Rötung der Haut vermindern, Bakterien bekämpfen und eine Verhornung der Talgdrüsen vorbeugen.

Lasertherapie gezielt einsetzbar

Weil die Behandlung sehr gezielt erfolgt, bleibt sie auf die betroffenen Bereiche beschränkt und greift andere Hautzonen nicht an, erklären dazu Dermatologen. Auf diese Weise können nicht nur akute Entzündungen behandelt werden, sondern auch vorhandene Narben, die bei  großen Entzündungen und Abszessen zurück bleiben können.

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Allerdings macht die Lasertherapie die Haut sehr empfindlich für Sonnenlicht. Deshalb raten die Hautärzte, die Aknebehandlung im Winter durchzuführen. Denn dann falle es leichter, sich vor Hautreizungen zu schützen.

Autor: Christian Sachse, 28.11.2011
Quelle: Hautarztzentrum Kiel

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