Wie entstehen Akne-Narben?

Werden Pickel und Mitesser unprofessionell entfernt, können Akne-Narben zurückbleiben.

Der Grund dafür: Wenn man einen Pickel gewaltsam ausdrückt oder sogar aufschneidet, gelangen sehr schnell Bakterien in die Wunde, die sich rasch vermehren können und Entzündungen hervorrufen. Das normale Bindegewebe wird dabei zerstört und durch Neues ersetzt.

Allerdings unterscheidet sich das neu gebildete Gewebe von Aussehen her von dem übrigen. Es ist weniger gut durchblutet und kann sich verhärten und nach innen ziehen. Unschöne rote Narben bleiben auf der Haut zurück die später weiß werden.

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Aknenarben können aber auch bei sehr starker Akne (mit tiefen Abszessen) zurückbleiben. Ob sich Aknenarben bilden, hängt außerdem vom Hauttyp und Alter ab.

Atrophisch und Hypertroph

Generell unterscheidet man zwischen den atrophischen Aknenarben und den hypertrophen Aknenarben:

Die atrophische Aknenarben sind leicht nach innen gezogen, da bei der Reparatur des Gewebes nicht genug neues Bindegewebe gebildet wurde. Sie entstehen vor allem durch langfristig bestehende Entzündungen und Eiterungen, wie sie beispielsweise beim Ausdrücken von Pickeln verursacht werden.

Die hypertrophe Aknenarben hingegen heben sich leicht von der Haut ab. Die sichtbaren Verdickungen entstehen, weil zu viel neues Gewebe gebildet wurde. Sie kommen vor allem auf den Schultern und am Dekolleté vor und können jucken oder Schmerzen verursachen.

Autorin: Nina Peterz

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