Welche Untersuchungen macht der Arzt bei Blasenschwäche?

Meist genügt schon das Gespräch und die Schilderung der Beschwerden, um herauszufinden, um welche Form der Blasenschwäche es sich handelt: eine Stress-Inkontinenz oder eine Drang-Inkontinenz. Bei der Stress- oder Belastungsinkontinenz geht vor allem dann Harn ab, wenn der Bauchdruck zunimmt. Also zum Beispiel beim Lachen oder Husten. Bei der Drang-Inkontinenz handelt es sich hingegen um eine zu starke Erregbarkeit der Blase, also einen zu starken Harndrang auch bei nur gering gefüllter Blase.

Welche weiteren Untersuchungen notwendig sind, hängt dann davon ab, welche verursachenden Faktoren evtl. ausgeschlossen oder abgeklärt werden müssen.

Dazu gehören:

  • gynäkologische Untersuchung
  • urologische Untersuchung
  • Untersuchung der Harnwege (Blasenspiegelung, Ultraschall oder Röntgen der Blase und Beckenregion)
  • Urin-Untersuchung (auch um Harnwegsinfekte auszuschließen)
  • Blutentnahme und Blutuntersuchung
  • Stress-Test (geht z.B. bei Husten Harn ab)
  • Urodynamik und Uroflowmetrie (dies sind urologische Spezialuntersuchungen, die den Harnfluss und Blasendruck bestimmen)


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