Welche operativen Behandlungsmethoden gibt es?

Die heutzutage am häufigsten durchgeführten operativen Verfahren bei Blasenschwäche sind folgende:

  • Abdominale Methode nach Burch: Bei dieser Operationsmethode wird die Scheide angehoben.
  • Schlingentechniken: Sammelbegriff für Operationsmethoden, bei denen der Blasenhals und die Harnröhre in Richtung des Bauchraums verlagert und dort mit Hilfe von Schlingen befestigt werden.
  • TVT-Methode: Das Kürzel TVT steht für „Tension free Vaginal Tape“ (spannungsfreies Vaginalband). Der Operateur legt ein spezielles Kunststoffband um die Harnröhre. Der Eingriff lässt sich unter örtlicher Betäubung durchführen.
  • Harnröhrenunterspritzung: Man spritzt eine Substanz – beispielsweise Silikon – direkt in die Gegend des Blasenhalses. Rund um die Harnröhre entsteht dadurch ein zusätzlicher Druck.

Ziel all dieser Verfahren ist es, den Verschlussdruck in der Harnröhre zu erhöhen, so dass sie dem Druck der Blase wieder besser standhalten kann und der unwillkürliche Harnverlust reduziert oder gar verhindert wird.

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