Grundlagen

Welche Formen der Inkontinenz gibt es? Und was unterscheidet sie? Mehr dazu in diesem Grundlagen-Kapitel.

Wie viele Frauen in Deutschland leiden an einer Harninkontinenz?

In Deutschland leiden nach Schätzungen der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. (GIH) mehrere Millionen von Frauen an verschiedenen Formen und Ausprägungen der Harninkontinenz.

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Welche Form der Inkontinenz ist bei Männern am häufigsten?

Die Dranginkontinenz. Also die Form der Blasenschwäche, bei der die Sensibilität und Aktivität der Blasennerven und der Blasenmuskulatur übersteigert ist, so dass fast ständig ein überhöhter Harndrang besteht.

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Was genau bedeutet "Dranginkontinenz"?

Dranginkontinenz wird durch nahezu ständigen Harndrang gekennzeichnet: Bereits eine geringe Füllung der Blase bewirkt einen starken und willentlich nicht zu unterdrückenden Harndrang.

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Was ist eine Belastungsinkontinenz?

Belastungsinkontinenz (früher auch Stress-Inkontinenz genannt) ist die bei Frauen am häufigsten vorkommende Form von Blasenschwäche. Acht von zehn Frauen mit Blasenschwäche leiden unter Symptomen der Belastungsinkontinenz.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Belastungsinkontinenz und einer Stressinkontinenz?

Es gibt keinen. Beide Begriffe stehen für dieselbe Form der Blasenschwäche.

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Was ist eine Stress-Inkontinenz?

Stress-Inkontinenz ist ein anderer Ausdruck für Belastungsinkontinenz. Bitte klicken Sie auf die unten aufgeführten Fragen zu diesem Begriff.

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Was ist eine Überlaufinkontinenz?

Bei der Überlaufinkontinenz besteht vor allem das Problem, dass sich die Blase nicht mehr richtig entleert. Dadurch kommt es zu einer zu großen Blasenfüllung, die dann in bestimmten Situationen "überlaufen" kann. Daher der Name.

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Was ist eine „Mischinkontinenz“?

Mischinkontinenz nennt man die Form der Blasenschwäche, bei der Symptome der Belastungsinkontinenz (Harnabgang beim Husten, Niesen, Lachen oder Heben von Lasten) und der Dranginkontinenz (nicht kontrollierbarer, plötzlicher Drang zum Wasser lassen) gemeinsam auftreten.

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Wann spricht man von einer Reizblase?

Für die Drang-Inkontinenz wird auch häufiger der Begriff "Reizblase" verwandt. Meistens wird der Begriff aber eher für Blasenfunktionsstörungen verwandt, die noch nicht einer Harninkontinenz entsprechen.

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Was versteht man unter einer „überaktiven Blase“?

„Überaktive Blase“ ist eine im Volksmund weit verbreitete Bezeichnung für das Phänomen, dass man bei Harndrang den Urin nicht mehr so gut halten kann. Medizinisch nennt man das Dranginkontinenz.

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Was ist eine "sensorische Dranginkontinenz"?

Bei der Dranginkontinenz kommt es zu starkem Harndrang und unfreiwilligem Abgang von Urin, ohne dass die Blase übermäßig gefüllt ist. Von einer sensorischen Dranginkontinenz spricht man, wenn dafür die sensiblen (also Reize aufnehmenden) Nerven in der Blase verantwortlich sind.

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Was ist eine "motorische Dranginkontinenz"?

Bei der Dranginkontinenz kommt es zu starkem Harndrang und unfreiwilligem Abgang von Urin, ohne dass die Blase übermäßig gefüllt ist. Von einer motorischen Dranginkontinenz spricht man, wenn das Geschehen von dem Muskel ausgeht, der die Blasenentleerung steuert (Musculus detrusor).

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Was macht der Detrusor-Muskel?

Detrusor (ganz korrekt ist die Bezeichnung „Musculus detrusor vesicae“) ist eine zusammenfassende Bezeichnung für die Muskulatur, die an der Entleerung der Harnblase beteiligt ist. Man nennt die Detrusor-Muskulatur demnach auch „harnaustreibende Muskeln“.

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Was versteht man unter einer Reflexinkontinenz?

Eine Reflexinkontinenz ist eine Spezialform der Blasenschwäche, die dann entsteht, wenn diejenigen Nervenbahnen im Gehirn oder Rückenmark unterbrochen sind, die die Blasenentleerung steuern. Das kann zum Beispiel bei einem Querschnitt-Syndrom, aber auch bei fortgeschrittener Multipler Sklerose vorkommen.

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